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tc133 || Beatpoeten || #Geheul [Vinyl LP / 12"] Reviews
Drittes Album der Hannoveraner Beatpoeten und auch dieses Mal ist das Elektro-Punk-HipHop-Spoken-Words-Duo für Überraschungen gut. Die Beatpoeten sind anders als alle anderen, sitzen ganz bewusst zwischen allen Stühlen und ziehen konsequent ihr Ding durch. 2012 erschien „Man müsste Klavier spielen können“, danach hunderte Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, immer als Duo mit Costa als Elektro-DJ und Egge als Entertainer, Sänger und Rampensau. Dazwischen die erste Lesung „Popper lesen Punk“ mit literarisch vorgetragenen Deutschpunktexten, gefolgt von „Opfer lesen Battlerap“ und zu guter Letzt der „HatePoetry“-Lesung mit den „besten“ Kommentaren aus Pegida, Hogesa und AfD.
Jetzt endlich wieder neue Musik, 12 Tracks ausgereifter Elektro-Punk mit deutschen Texten, die mal politisch, mal persönlich sind. Schlaue Statements gegen den Zeitgeist, die gelesen, geschrien, gerappt oder sonst wie deklamiert werden.
„#Geheul“ ist reifer, ausgefeilter und vielleicht ein Stück weit perfekter als sein Vorgänger und funktioniert als Lesung und Hörspiel mindestens genauso gut wie als Demo-Soundtrack oder Aftershowparty zum Punkfestival. Die Beatpoeten sind Kunst ohne abgehobenen Quatsch, bedienen sich einerseits im Elektro-Bereich, lassen aber gleichzeitig gerne ihre Deutschpunk-Wurzeln durchscheinen.
Irgendwo zwischen Audiolith und den Goldenen Zitronen, zwischen Kellerrave und Kabarett, zwischen politischem Aktivismus und Tourabriss. Seit 10 Jahren zuckeln die beiden damit durch die Lande und werden nicht müde. Unterwegs ist das neue Zuhause und der AZ-Keller immer noch der angenehmste Platz.
Das Album erscheint ausschließlich auf Vinyl, LP kommt mit 350g Cover, Textinlay und Downloadcode.

Beatpoeten Homepage

1. #schlägerei / 2. 19 / 3. Verbrecha / 4. Ostsee / 5. War starts here / 6. Namen sind Gaben / 7. Noise Preuszen / 8. Hipster bedrohen uns Leben / 9. Eggesin / 10. Katja / 11. Sie sagt / 12. Grautöne
tc132 || Todeskommando Atomsturm || Hunger der Hyänen [CD] Reviews
Fast vier Jahre sind seit "Zeit zu pöbeln" vergangen, das Todeskommando hat seitdem mehr als hundert Konzerte gespielt und ist zu Recht für das überragende Debut gefeiert worden. "Hunger der Hyänen" macht da weiter, wo der Fünfer aufgehört hat, weitet das Feld aber erheblich aus.
Punkrock-Smash-Hits mit eingängigen Refrains, Hooks und mehrstimmigem Gesang, verspielte und prägnante Gitarrenmelodien, die im Ohr bleiben und alles getragen von Leas unglaublich rotzig-wütender und angepisster Stimme.
Deutschsprachiger Punkrock mit schlauen, klischeefreien, politisch-persönlichen Texten an der Schwelle zur Perfektion mit einer Hitdichte, die kaum zu toppen ist. 12 Songs ohne jeden Ausfall, ohne Schwächephase und Luftholen. Pure Energie, kraftvoll und gradlinig verpackt in 3-Minuten-Knaller.
"Hunger der Hyänen" ist perfekter, stimmiger und manchmal waghalsiger als sein Vorgänger: neben klassisch-eingängigen TKAS-Hits wird es nachdenklicher und experimentierfreudiger. In "Früher war da doch mal Hass" holt man sich stimmliche Unterstützung von Fossi (Kaput Krauts), im eindrucksvollen und beklemmenden "Worte wie Feuer" wird ein nachdrückliches und düsteres Statement zur Lage der Nation rausgehauen.
Todeskommando Atomsturm festigen ihren Platz neben modernen deutschsprachigen Bands wie Pascow oder Kaput Krauts und machen klar, dass sie in ihrer Entwicklung noch lange nicht am Ende sind.
Erscheint als wunderschön aufgemachte CD im Digipack mit 16seitigem Booklet, als LP mit 350g Inside-Out-Cover, Inside-Out-Discotaschen und Downloadcode und als kleine Tapeauflage.

Todeskommando Atomsturm Homepage

1. Woran hältst Du Dich fest / 2. Früher war da doch mal Hass / 3. In dubio ... fuck you / 4. Wasserstandsmeldung / 5. MH370 / 6. Was bleibt / 7. #Cashback / 8. Ich dreh am Rad / 9. Orchideen & Granit / 10. Standstreifen to hell / 11. K50.9 / 12. Worte wie Feuer
tc132 || Todeskommando Atomsturm || Hunger der Hyänen [Vinyl LP / 12"] Reviews
Fast vier Jahre sind seit "Zeit zu pöbeln" vergangen, das Todeskommando hat seitdem mehr als hundert Konzerte gespielt und ist zu Recht für das überragende Debut gefeiert worden. "Hunger der Hyänen" macht da weiter, wo der Fünfer aufgehört hat, weitet das Feld aber erheblich aus.
Punkrock-Smash-Hits mit eingängigen Refrains, Hooks und mehrstimmigem Gesang, verspielte und prägnante Gitarrenmelodien, die im Ohr bleiben und alles getragen von Leas unglaublich rotzig-wütender und angepisster Stimme.
Deutschsprachiger Punkrock mit schlauen, klischeefreien, politisch-persönlichen Texten an der Schwelle zur Perfektion mit einer Hitdichte, die kaum zu toppen ist. 12 Songs ohne jeden Ausfall, ohne Schwächephase und Luftholen. Pure Energie, kraftvoll und gradlinig verpackt in 3-Minuten-Knaller.
"Hunger der Hyänen" ist perfekter, stimmiger und manchmal waghalsiger als sein Vorgänger: neben klassisch-eingängigen TKAS-Hits wird es nachdenklicher und experimentierfreudiger. In "Früher war da doch mal Hass" holt man sich stimmliche Unterstützung von Fossi (Kaput Krauts), im eindrucksvollen und beklemmenden "Worte wie Feuer" wird ein nachdrückliches und düsteres Statement zur Lage der Nation rausgehauen.
Todeskommando Atomsturm festigen ihren Platz neben modernen deutschsprachigen Bands wie Pascow oder Kaput Krauts und machen klar, dass sie in ihrer Entwicklung noch lange nicht am Ende sind.
Erscheint als wunderschön aufgemachte CD im Digipack mit 16seitigem Booklet, als LP mit 350g Inside-Out-Cover, Inside-Out-Discotaschen und Downloadcode und als kleine Tapeauflage.

Todeskommando Atomsturm Homepage

1. Woran hältst Du Dich fest / 2. Früher war da doch mal Hass / 3. In dubio ... fuck you / 4. Wasserstandsmeldung / 5. MH370 / 6. Was bleibt / 7. #Cashback / 8. Ich dreh am Rad / 9. Orchideen & Granit / 10. Standstreifen to hell / 11. K50.9 / 12. Worte wie Feuer
tc131 || Bubonix || still ...from inside Doppel-LP [Vinyl LP / 12"] Reviews
Bubonix aus Limburg waren von 1994 – 2008 aktiv, beginnen als klassische DIY-Hardcore-Band mit jeder Menge Shows in AZs, besetzten Häusern und selbstverwalteten Jugendzentren. Nach Demo und EP 2002 das erste richtige Album „…from inside“ und im Anschluss der Sprung zum größeren Label mit „Please devil, send me golden hair“, noch mehr Shows, Touren und 2008 mit „Capsaicin“ dann der ganz große Schritt nach vorne. Kurz vor der großen Headliner-Tour zieht es Sänger Thorsten in die Schweiz und die Band löst sich auf.
Thorsten ist nach einigen Jahren Pause mit seiner neuen Band Lyvten wieder aktiv, Hermann zwischenzeitlich als Schlagzeuger bei Toxoplasma eingestiegen und Teile der alten Besetzung machten als Conmoto weiter. Beste Voraussetzungen, um die Bubonix wieder zu beleben und so gibt es ab Mai 2016 nicht nur ausgewählte Liveshows, sondern auch diese Doppel-LP-Diskographie mit der kompletten „...from inside“-LP (2002) und großen Teilen des „Back in town“-Demos (1998), der „Riot Holiday“-EP (1999) und exklusiven unveröffentlichten Songs aus der „Please devil“-Session.
Doppelungen wurden weggelassen, das gesamte Album von Philipp Welsing neu gemastert und so kommen 28 Songs mit mehr als 80 Minuten Spielzeit aus Früh-bis Mittelphase zusammen, die einen Eindruck vermitteln, welche Energie, Power und Elektrizität diese Band hatte.
Großartiger, eigenständiger, experimentierfreudiger und politisch stets bewusster Hardcore-Punk, der gerne die ausgetrampelten Pfade verlässt, aber nie seine Wurzeln vergisst. Eigenständigkeit ist hier nicht bloß eine Phrase, sondern das Charakteristikum dieser Band.
"still ...from inside" kommt als fette Doppel-LP im Klappcover mit wunderschönem Artwork, einem 24seitigen XL-Booklet, Downloadcode und schwarzen Innenhüllen. Optisch wie musikalisch kaum zu toppen!

Bubonix Homepage



1. 25:70 / 2. February / 3. We want you / 4. Rutsche / 5. Timebomb / 6. In uniform / 7. Pausensnack / 8. Amokläufer / 9. Block up / 10. We sleep / 11. Pollution / 12. Out of control / 13. Failures / 14. Why / 15. Don‘t wanna know / 16. Higher conscience/ 17. From inside / 18. Clip / 19. United equality / 20. Quick / 21. Im Namen / 22. It’s okay / 23. Sometimes / 24. Cowgirl / 25. Move / 26. Girls / 27. Vollgas / 28. Schoolyard
tc130 || Auf Bewährung || Nachtschatten [Vinyl LP / 12"] Reviews
Auf Bewährung aus (ursprünglich) Wismar, (inzwischen) Leipzig geistern schon ein paar Jahre durch die Szene, sind live hyperaktiv, haben in Eigenregie zwei Alben veröffentlicht, wurden 2012 im Brandenburger Verfassungsschutzbericht geadelt und haben spätestens mit ihrer „Zurück auf Start“-EP 2014 für Aufsehen gesorgt.
Fast vier Jahre nach dem letzten richtigen Album erfindet sich die Band mit „Nachtschatten“ noch einmal neu. Weg vom klassisch ungestümen parolenhaften Deutschpunk hin zu schlauem, versierten, abwechslungsreichen Punkrock auf Deutsch, der weiterhin politisch ist, sich aber von Plakativität und Klischees entfernt und weit mehr kann als nur die ausgetrampelten Pfade erneut zu beschreiten.
„Nachtschatten“ lässt mehr Raum, ist vielseitiger und experimentierfreudiger. Über 200 Livegigs in den letzten Jahren haben ihre Spuren hinterlassen und schaffen die Grundlage für den großen Wurf: 11 eingängige, packende, melodische Punkrocksongs, die ins Ohr gehen und hängen bleiben. Richtig gut produziert, mit eigener Note und thematischer Vielfalt zwischen Politik, Beziehungen, Zwischenmenschlichem und Lebensfreude.
Auf Bewährung gesellen sich in eine Liga mit aktuell angesagten deutschen Bands wie Pascow, Kotzreiz oder Todeskommando Atomsturm, haben manchmal einen leichten Touch von den Broilers oder ihren MeckPom-Kollegen Feine Sahne Fischfilet, ohne dabei aber ihre Eigenständigkeit aufs Spiel zu setzen.
„Nachtschatten“ erscheint als CD im fetten Digipack mit 8seitigem Booklet, LP mit Inside-Out-Cover, Poster-und Textinlay und Downloadcode, als limitiertes Tape mit Booklet und als Digital-Download.

Auf Bewährung Homepage

1. Vito / 2. Stadt der Sünde / 3. Erstmal für immer / 4. Einfach wach / 5. Es macht mir Angst / 6. Zehn Schwerter / 7. Für den Moment / 8. Die Hölle / 9. Bittersüß / 10. Kein Grau / 11. Das Wunder
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