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Reviews: Chaoze One - Koppstoff CD-EP 2
„Jetzt werden die Verhältnisse wieder grade gerückt. Knapp ein Jahr nach der "Rapression" bringt jetzt also auch Karlsruhes Vorzeige-Guerilla-HipHopper Chaoze One seinen Block. Und damit verbuchen die "Guten" wieder einen Punkt auf dem Habenkonto, nachdem Rapperdumpfbacke Sido Blumentopfs schönes Original gehörig durchs Aggro-Ghetto gezogen hatte. Während dem einen außer sexuell Lüsternen, die nicht mehr recht auf dem Allerwertesten sitzen können, scheinbar nicht sonderlich viel auffällt im Leben, rappt Chaoze One auf seiner heute erschienen EP "Koppstoff" (Twisted Chords) von der "Landser" lesenden Oma, Polizeistaat und Propaganda "vercheckenden" Glatzen mit Tarnkappe. Beim Titel hat sich Chaoze One indes vom gleichnamigen Buch aus der Feder von Feridun Zaimoglu inspirieren lassen, vielleicht besser bekannt durch "Kanaka Sprak vom Rande der Gesellschaft". Und gleich beim zweiten Track fällt abermals ein prominenter Name. Denn einmal mehr ist ein alter Bekannter zu hören: Bei "Some People" geben sich Chaoze und Deadly T. - von dem keiner so recht weiß, ob seine Anarchisten Academy ihre Pforten denn nun endgültig für alle Ewigkeit geschlossen hat - das Mikro in die Hand und offerieren nach dem Abgesang aufs "Grüngroßdeutschland" nun ihr ganz persönliches "State Of Mind der Rapper zur Deutschrap-Beliebigkeits-Diskussion". Und wollte man den sich anschließenden "Heimatmelodien" auch noch einen Zusatztitel geben, dann hieße der zweifelsohne: "Kein Mensch ist illegal - Part II". Abgesehen von türkisch und spanisch angehauchten Samples im Beat und den ersten Chaoz’schen Rapgehversuchen auf englischem Terrain präsentiert sich bei diesem Anti-Abschiebe-Track eine Newcomerin an der Seite des "Altmeisters": Lotta C nennt sie sich und nicht zuletzt ihr markantes Organ macht die "Heimatmelodien" zu dem herausragenden "Koppstoff"-Stück schlechthin. Es folgt der altbekannte Track "Revolution/Koma Deluxe", welcher bereits zu Jahresbeginn veröffentlicht und bis dato an die 1.000 Mal als MP3-Fassung veräußert wurde. Und - wie sollte es bei soviel harter Polit-Kost anders sein - ist der emotionale Rausschmeißer eben dort platziert, wo er hingehört: an den Schluss nämlich. "Hey Schwungi", ein kurzer, melancholischer Song mit sehr persönlichen Lyrics im Stile von "Letzter Gruß", welchen Chaoze auf dezente Drums und Klaviersamples rappt. Doch nach den 18:38 Minuten ist noch längst nicht Schluss: "Koppstoff" enthält außerdem als PC-Datentrack Chaoze Ones erste und längst restlos vergriffene Demo-CD "Neue Kreise", ein Selfmade-Video zu "Revolution/Koma Deluxe" sowie über 40 Minuten Live-Material vom Bensheim-Auftritt 2003. Dass an angesprochener letzter Stelle ruhigere Töne angemessen sind, ist nur zu klar. Ansonsten aber präsentiert sich Chaoze One auf "Koppstoff" einen gehörigen Tick härter und aggressiver als auf den meisten "Rapression"-Nummern - und diese Härte steht ihm und seiner Musik nur zu gut; zumal die bundesdeutschen Zustände in gewohnter Chaoze-Manier nicht eben zimperlich anprangert werden. Und auch wenn die Menschheit zumindest mittelfristig noch mit "der neuen deutschen Battlehärte und den patriarchal-pubertären Besamungsphantasien der politisch bewusstlos vor sich hindumpfenden HipHop-Stammtischler"- wie es Hannes Loh, Ex-MC der Erste-Stunde-Polit-Rapper Anarchist Academy so adrett formuliert hat - geplagt sein wird: Koppstoff, den gibt’s hierzulande ganz sicher auch auf lange Sicht noch jede Menge. Chaoze One wird hoffentlich weiterhin das Beste draus machen. Nehmt euch also in Acht, ihr "Landser" lesenden Großmütter!“
[KA-News Onlinemagazin]

„Nach dem Longplayer „Rapression“ legt der Karlsruher Rapper Chaoze One jetzt seine EP „Koppstoff“ vor. Wie das Album, ist auch sein neues Werk weit entfernt von Easy-Listening-Rap und gute Laune-Gedudel. Nicht ohne Grund hat Chaoze One seine EP in Anlehnung an das Buch von Feridun Zaimoglu „Koppstoff. Kanaka Sprak vom Rande der Gesellschaft“ benannt. Zaimoglu lässt 26 Frauen türkischer Herkunft zu Wort kommen, die lange genug in Deutschland leben, um ihre Situation in die Öffentlichkeit zu tragen. Chaoze One trägt mit „Koppstoff“ fünf Tracks in die Öffentlichkeit, die artikulieren, was ihm nicht in den Kram passt. Chaoze‘ eigens produzierte Beats sind düster und druckvoll, traurig und schwer. Seine Texte passen zu der Atmosphäre, die seine Musik aufbaut. Der Opener „Koppstoff/Mein Bloc“ schließt an die „Mein Block“ Mode-Welle seit dem Blumentopf-Track an. Natürlich fragt man sich, ob man nach all den Blöcken und Dörfern nun unbedingt noch einen Block brauch? Ich habe diese Frage für mich mit „Ja“ beantwortet. Denn Chaoze‘ Block ist anders. Er beschreibt seine Wohngegend aus einer anderen Perspektive und mit einer anderen Intention. Er klagt die kriminellen Methoden der Polizei an, bezieht Stellung gegen Rechtsradikalität und vermittelt die trostlose Stimmung in einem sterilen, kalten Wohnviertel, das statt in Karlsruhe auch in einer anderen Stadt in Deutschland liegen könnte. Chaoze One zischt „(ich) halt‘ die Wut echt nicht aus“ und man spürt es. Diese Authentizität durchzieht die gesamte EP. Egal ob Chaoze One zusammen mit Deadly T (Ex-Anarchist Acadamy) im Track „Some People“ feststellt „ich weiß um die Kraft der Worte, wenn mich soviel frustriert“, ob er im Track „Revolution/Koma Deluxe“ dem Hörer den Grund für seine Überzeugung „Es gibt nur eine Lösung und die heißt Revolution“ erklärt, oder ob er mit Lotta C im Track „Heimatmelodien“ die Folgen der Abschiebung von Asylanten anprangert: „Denn Abschiebung heißt Folter, Abschiebung heißt Mord“. Chaoze One schließt an die Themen seines Albums „Rapression“ an, in dem er sich in Tracks wie „Kein Mensch Ist Illegal“ oder „Der Panther (Angry Remix)“ schon mit Abschiebung und Fremdenhass auseinander setzte. Doch in der Auseinandersetzung mit politischen Themen liegt auch die Problematik der Platte. Chaoze One spricht Probleme an, doch er denkt sie in seinen Tracks nicht konsequent zu Ende. Er postuliert: „Es gibt nur eine Lösung und die heißt Revolution“, liefert jedoch keinen Vorschlag, wie eine Gesellschaft nach dieser Revolution aussehen könnte. Wie auch? In 4:45 Minuten dazu einen ernsthaften Beitrag zu leisten, ist wohl nicht zu meistern. Deswegen erfährt man mehr darüber, was Chaoze One bewegt, als die Ursachen für die angesprochen Miseren dargelegt zu bekommen. Genau in dieser persönlichen Sichtweise und nicht in objektiver Darstellung liegt dann aber auch die Stärke von "Koppstoff". Chaoze One rappt nicht, um zu rappen. Für ihn ist Rap eine Möglichkeit, auf Missstände aufmerksam zu machen. Eine Ausdrucksmöglichkeit, um den Frust, den das Leben in Deutschland verursacht, zu verarbeiten. Ein Tagebuch, um sich selbst vorzurappen, was er anders nicht verarbeiten kann. Und spätestens wenn das letzte Lied „Hey Schwungi“ verklungen ist, spürt man wie intensiv Chaoze One sein Leben mit seiner Musik verarbeitet. Das Lied ist ein Monolog. Chaoze erzählt Schwungi aus seinem Leben, redet darüber, was dieser in den letzten neun Jahren alles verpasst habe. Um diesen Track richtig verstehen zu können, muss man sich „Der Regen fällt/Für Schwungi“ von Chaoze One’s erster Demo-Platte „Neue Kreise“ anhören: In diesem Track stellt sich Chaoze One die Frage, warum sich sein Bruder Schwungi das Leben genommen hat. Vielleicht heißt seine neue EP auch deswegen „Koppstoff“. P.S. Auf der CD ist neben Live Video-Material von einem Auftritt 2003 in Bensheim und einem DIY Video zu "Revolution/Koma Delux" die komplette Demo-Platte „Neue Kreise“ zu finden.“
[Rap.de Magazin ; http://www.rap.de/mag/reviews/review.php?id=406]

„Blöcke überall. Welchen Einfluss Sido erstaunlicherweise mit seinem Track "Mein Block" hatte, zeigt sich nicht nur an Chartplatzierungen, sondern auch an Coverversionen. Nach dem Internet-Download "Mein Dorf" von Jeremy gibt es auch auf der "Koppstoff EP" eine neue Version. "Mein Bloc" nennt sich der Song und ist mit seiner Beschreibung des bundesdeutschen Alltagsrassismus näher an der Realität als Sido mit seinen Nutten und Dealern: "Den Tabakladen vorn am Eck macht die Oma aus dem siebten / sie ist eigentlich ganz nett, doch ich hol Kippen meist beim Griechen / weil ich weiß, was sie im Fach unter ihrer Kasse hat / hab den Landser da gesehn und noch so'n abgefucktes Naziblatt". Auch die anderen vier Tracks auf der EP machen klar, dass hier einer reimt, der auf die Nation scheißt, ausdrücklich "keinen Deutschrap" macht und beim Gedanken an Deutschland in der Nacht um den Schlaf gebracht wird. Damit hält Chaoze One zusammen mit Deadly T und Lotta C (die auf der EP als Feature dabei sind) die rote Fahne hoch, die Anarchist Academy zuerst in den deutschen Boden gerammt haben. Leider ist der Reimstil, vor allem von Lotta C, ebenfalls von Anarchist Academy entlehnt, sprich "von vorgestern". Die Beats sind ruhig, leicht orientalisch angehaucht, etwas dünn produziert, aber nicht nervend. Eine EP für die nächste Antifa-Demo oder Party im autonomen Jugendzentrum. Als Bonus sind auf der EP ein 22minütiges Konzertvideo, ein Video zu "Revolution" und die Demo-CD "Neue Kreise" von 2001 als MP3 zu finden.“
[MK Zwo HipHopMagazin • http://www.mkzwo.de/home/review.php?sid=1034]

„(Mini-) Album Nummer zwo knapp ein Jahr nach dem überzeugenden „Rapression“-Debut. Fünf neue Songs im altbekannten Qualitäts-Stil aus der Feder von Karlsruhes bestem HipHopper. Smoothe Rhymes und schlaue Texte für B-Boys jenseits von Eminem-Plattheite, ärmlichen „was-und-wo-auch-immer-Gangster-Coast“-Deppen. Selbstverständliches Motto: satte und explizite Inhalte statt coole Outfits. So denn auch gleich der Anspieltipp der Ausgabe: „Heimatmelodien“ – ein guter Song gegen Abschiebung und für Asylrecht. Kein Mensch ist illegal!“
[Der Übersteiger Nr. 71]

„Wenn man den Wunsch hat in dieser Gesellschaft etwas zum Positiven zu verändern, und sei es auch nur im Kleinen, dann muss man sich über jeden Menschen freuen, der ähnliche politische Ziele und Gedanken hat. Insofern finde ich es klasse, dass der Karlsruher Rapper Chaoze One sich im Sumpf einer überwiegend dekadenten, oft sexistischen (Sub-) Kultur wie dem HipHop als engagierter, politischer Zeitgenosse entpuppt. „Koppstoff“ erscheint als schöne Digipack-CD, kommt mit politischen neuen Songs, Textbeilage, enthält als Bonus die lange ausverkaufte Demo-CD „Neue Kreise“ im MP3-Format, besitzt einen Video-Clip und ein über 40minütiges Livevideo. Es gibt also verdammt viel zu Entdecken, wenn man einen breit gefächerten Musikgeschmack besitzt und gewillt ist sich auf HipHop einzulassen...“
[Plastic Bomb Fanzine Nr. 49]

„Die vorliegende CD ist von einem Künstler, der sich durch Tracks wie „Der Panther“ einen Namen gemacht hat. Die Rede ist von Chaoze One und seiner EP „Koppstoff“, auf denen der MC auf fuenf Tracks sein Können – Flow, Beat aber vor allem inhaltstechnisch - unter Beweis stellt. Die Thematik dreht sich um den Standort Deutschland und den damit verbundenen nicht enden wollenden Problemen. Sei es nun die „Oma aus dem Siebten“, die heimlich rechtsradikale Publikationen liest, oder aber eine Person, die schmerzliche Erfahrungen mit Polizisten machen musste, als er von diesen zusammengeschlagen wurde („Koppstoff / Mein Block“), Chaoze One hat die „Lügen in seinem Sucher“ („Revolution / Koma Deluxe“) und geht zielsicher gegen diese vor. Zur Unterstützung hat er sich ein Rapurgestein von Anarchist Academy namens Deadly T. („Some people“) und auch Lotta C. („Heimatmelodien“) zur Seite geholt, frei nach dem Motto zusammen sind wir stärker. „Heimatmelodien“ ist meiner Meinung nach der beste Track auf der Platte, nicht zuletzt deswegen, da er multilingual daherkommt. Thema dieses Tracks ist die gnadenlose Kritik an Abschiebungen. Der Refrain bringt die Forderung des Tracks – No Border no nation, stop deportation - eindeutig auf den Punkt. Das Endprodukt kann sich blicken lassen, denn herausgekommen ist eine EP mit wunderschönen Instrumentals, die atmosphärisch wirken und mit dem Text eine Einheit bilden. Obwohl Chaoze One sein Hauptaugenmerk auf den Inhalt legt, ist es eine willkommene Nebenerscheinung, dass er sich in Sachen Technik und Flows ein ordentliches Stück weiterentwickelt hat. Chaoze One gelingt es auf den Tracks überaus anspruchsvolle Inhalte mit angenehmen Flows zu kreieren. Da macht das Zuhören noch richtig Spaß. Hier und da fehlt vielleicht etwas Druck in der Stimme, aber das sind Kleinigkeiten. Fakt ist, dass diese EP Lust auf mehr macht. Wenn man also zufällig noch eine Person sein sollte, die Chaoze One zum ersten Mal hört, hat man gleich doppelt Glück gehabt, denn zusätzlich zur EP gibt es auf der CD noch einige Gimmicks, z.B. Videos oder aber die 15 Track starke Demo CD namens „Neue Kreise“. Diese CD ist ein Pflichtkauf, für alle Personen, die auf inhaltsschwangere Tracks stehen, aber auch ansonsten sorgen die sehr gut produzierten Beats und die Flows der MCs für eine rundum gute Platte, die ich jedem Rapfan wärmstens empfehlen würde. Gute Arbeit.“
[Flashmag-Magazin ; Direktlink: http://www.flashmag.de/cms/front_content.php?client=1〈=1&idcat=28&idart=1085]

„Eigentlich höre ich keinen HipHop, aber…“ ist das CD-Info überschrieben, und da das so schön passt, wollen wir den Satz mal übernehmen. Chaoze One ist auf einem Label – Twisted Chords – das ansonsten Punkrock-Alben veröffentlicht; MDC zum Beispiel oder Wasted. Da passt die Musik des Karlsruher Rappers natürlich nur bedingt hin. Aber irgendwie macht es trotzdem Sinn; die düsteren Reime, die ungewöhnliche Musik, die so gar nicht nach dem klingt, was man als HipHop-Randhörer (Dälek oder Disposable Heroes of HipHoprisy und die anderen üblichen Verdächtigen mag ich natürlich auch) aus dem Rand oder vom Musikfernsehen kennt. Ob so was bei HipHop-Fans ankommt? Kann ich nicht beurteilen, aber spannend finde ich „Koppstoff“ allemal“
[Trust Fanzine Nr. 110]

„Es gibt ja Leute, die von der lyrischen Kompromisslosigkeit und der konfrontativen Aufrichtigkeit, mit der Chaoze One zu feinen Beats politische Missstände anprangert, so genervt sind wie vom WG-Plenum oder so. Jaja, die Wahrheit ist eben manchmal unsexy und nicht wirklich cool und geht nicht wirklich einher mit Klingeltonsucht und Alcopops. Welt kaputt, Land böse, Macht macht kaputt? Mir doch egal, gibt ja schließlich immer noch Glotze und Großraumdisse? Klarer Fall, Chaoze One ist auch mit seiner neuen EP im deutschen HipHop nach wie vor eine viel zu selten vernommene Stimme. Im Multimediateil gibt‘s übrigens haufenweise MP3-Tracks vom Demo (15 Songs), ein 40minütiges Live-Video sowie einen DIY-Videoclip mit Riot und so. Fettes Paket, das hier!“
[OX Fanzine Nr. 58]

„Er ist aus Karlsruher, Rapper und Aktivist, gehört zum HipHop-Partisan-Netzwerk. Seine vor kurzem veröffentlichte EP heißt – frei nach Feridun Zaimoglu – „Koppstoff“. Allerdings ist Chaoze anders als die Protagonistinnen in Zaimoglus Kurzgeschichten weder Female noch Türkin. Er rappt über Migration, Abschottung und Flüchtlingspolitik, über abgestumpfte Massen, die sich alles bieten lassen, Revolution, Che-Guervara-Shirts und gegen Kapitalismus. Und er gehört zu den wenigen Rappern, die sich mit dem Sexismus der eigenen Szene auseinander setzen. Auch in der Weise, dass es bei ihm überhaupt weibliche Rapperinnen zu hören gibt, z.B. diesmal Lotta C, mit der zusammen das Stück „Heimatmelodien“ eingespielt hat. Musikalisch lässt sich das Ganze als eher reduziert bezeichnen, sehr dezente Beats, die nur wenig von den Texten ablenken. Für Party ist das wenig geeignet und Chaoze bezeichnet seine Tracks zutreffend so: „meist ernst, traurig oder melancholisch, mal persönlich, mal politisch“. Im Datatrack der EP findet sich neben einigen Videos auch noch das Demo „Neue Kreise“, das Chaoze 2001 veröffentlicht hat.“
[Analyse & Kritik Zeitung, Ausgabe 494 vom 15.04.05]

„Eigentlich finde ich HipHop nicht sehr ansprechend, aber der Karlsruher Chaoze One ist die Ausnahme: Persönlich ist er schon eine nette Erscheinung und sein politisches Engagement hebt ihn meilenweit von den normalen HipHoppern ab, die unsereins so übers Musikfernsehen mitbekommt. Die fünf Stücke auf dieser CD sind textlich klasse, und auch die Musik tut mir nicht weh, sondern bringt mich dazu, stundenlang mit dem Kopf zu wackeln. Cool. Ich glaubte nicht, dass mir HipHop wirklich mal gefallen könnte…“
[Enpunkt Fanzine Nr. 42]

"Ist Hip Hop, das vorweg. Ich muss aber auch sagen, dass mir das Zeug nicht grundsätzlich egal ist. Einerseits gefallen mir manche Beats ganz gut, andererseits ist der ein oder andere Text besser als das, was man im deutschsprachigen Punk so zu hören bekommt. Letztendlich ist es eine frage des Alters, wäre auch schlimm, wenn jede Generation die selbe Musik hören würde. Die Themen sind seltsamerweise (oder auch nicht) sehr ähnlich, z.B. im Titelsong Bullenstress und Nazis („den tabakladen vorn am eck macht die oma ausm siebten / sie ist eigentlich ganz nett doch ich hol kippen meist beim griechen / weil ich weiß was sie im fach unter ihrer kasse hat / hab den landser da gesehn und noch so’n abgefucktes naziblatt“). Zu den fünf Tracks kommt noch massig Luxus-Ausstattung: eine Demo-CD von 2001 als mp3-files und zwei Videos. Macht mir ’ne Menge Spaß und auch wenn’s der ein oder andere Leser nicht hören mag, das hier ist die Wut, die auch Slime oder Toxoplasma einst genährt hat. Guter Stoff!"
[Moloko Plus Fanzine Nr. 49]

„Und wieder ein „Mein Block“-Plagiat. Allerdings ein sehr gelungenes. Chaoze hat sich in seinem Block umgeschaut und wesentlich andere Dinge wahrgenommen als Sido: soziale Armut, alte und junge Nazis und frustrierte Menschen. Auch raptechnisch hat sich einiges getan. Als Feature ist u.a. Deadly T von Anarchist Academy mit am Start. Eine sehr gute EP, die zudem noch ein Video-Feature bereithält.“
[Hannes Loh im Intro-Magazin, Mai 2005]

"Er ist aus Karlsruhe, Rapper und Aktivist, gehört zum Hip-Hop-Partisan-Netzwerk und seine vor kurzem veröffentlichte EP heißt „Koppstoff“, frei nach Feridun Zaimoglu. Allerdings ist Chaoze weder Female noch Türkin. Er rappt über Migration, Abschottung und Flüchtlingspolitik, über abgestumpfte Massen, die sich alles bieten lassen, über Revolution, Che-Guevara-Shirts und gegen Kapitalismus. Und er gehört zu den wenigen Rappern, die sich mit dem Sexismus der eigenen Szene auseinandersetzen. Auch in der Weise, dass es bei ihm überhaupt weibliche Rapperinnen zu hören gibt, z.B. diesmal Lotta C, mit der er zusammen das Stück „heimatmelodien“ eingespielt hat. Musikalisch lässt sich das ganze als eher reduziert bezeichnen, sehr dezente Beats, die nur wenig von den Texten ablenken. Für Party ist das wenig geeignet und Chaoze bezeichnet seine Tracks zutreffend so: „M eist ernst, traurig oder melancholisch, mal persönlich, mal politisch.“ Im Datatrack der EP findet sich neben einigen Videos auch noch die Demo „Neue Kreise“, die Chaoze 2001 veröffentlicht hat"
[http://www.rock-links.de]

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