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Reviews: Auf Bewährung - Nachtschatten 2
"Auf Bewährung haben hart an diesem Album gearbeitet. Das Ergebnis hat sich gelohnt. Der Arbeitsprozess ist zugleich auch eine Weiterentwicklung. Den Instrumenten wird deutlich mehr Platz eingeräumt, die Melodien werden getragen von einem neuen, frischen Sound, der rockt und im Speziellen mehr Tiefgang besitzt. Mitverantwortlich sind ausgefeilte Kompositionen, die sich entfernen vom rüpelhaften Straßenjargon und "Scheiß-Bullen/Nazis/Staat"-Lyrik. Anstelle dessen sind die gereiften Inhalte auch ein praktischer Leitfaden, der die Karten offen auf den Tisch legt. Keine Tricks. Reflektiert und nachdenklich. AUF BEWÄHRUNG geben immer noch jede Zurückhaltung auf, auch weil die meisten Songs eine Ernsthaftigkeit mit sich bringen.
"Es macht mir Angst" ist ein deutliches Statement gegen falsche Betroffenheit und nationalem Taumel. Opposition und Widerstand, offensiv und persönlich. Alles drin, alles möglich. Und dann gibt es Songs wie "Für den Moment", die einfach gut sind, die Solidarität und Freundschaft zum Ausdruck bringen, die mitreißen und aufbauen. Es geht uns gut. Nicht nur Jammern und beklagen, auch mal Spaß am und im Leben haben. Geradlinig, straight und abwechslungsreich. Die Welt muss nicht mehr verändert werden, es reicht der Welt zu zeigen, wer du bist! "Nachtschatten" skizziert trotz gesellschaftskritischen Ansätzen ein sehr persönliches Bild, das ohne Jammern den Weg zu mehr Glück und Zufriedenheit aufzeigt. Dafür musst du aber auch bereit sein, dich selbst zu ändern und das bisherige Leben mit Leben füllen. AUF BEWÄHRUNG haben das getan und erinnern an soziale Werte wie Respekt, Toleranz und Selbstverwirklichung. Und es ist gut zu wissen, dass AUF BEWÄHRUNG im Zuge des Reifungsprozesses dabei konstruktiv und kreativ den Zusammenhalt stärken, den sie durch ihre Erfahrung bestmöglich fördern."
[Underdog Fanzine ; Link]

"Ende 2005 in Wismar gegründet, hat sich das Quartett mit nimmermüden Liveaktivitäten und den beiden auf dem eigenen Label RIOTKIDS veröffentlichten Alben „Sturmwarnung“ (2009) und „Schnauze Voll“ (2012) einen mehr als guten Ruf erspielt. Der polizeigewaltkritische Song „1312 (Hass Wie Noch Nie)“ verschaffte der Band sogar, obwohl aus Mecklenburg-Vorpommern, einen Gastauftritt im Brandenburger Verfassungsschutzbericht. Inzwischen in Leipzig ansässig, präsentierten sie jetzt nach vier Jahren mit "Nachtschatten“ endlich elf neue Songs, die einer Neuerfindung gleichkommen. Transparent modern und scharf produziert, erinnert das Material einerseits fast an Kollegen wie PASCOW oder LOVE A, hat mit seinen melodischen und kneipentauglichen Mitsing-Hooks aber auch ein Faible für Streetpunk-Feeling á la mittlere BROILERS oder FEINE SAHNE FISCHFILET oder sogar Glampunk-Schlagseite im Sinne von THE REVOLVERS. Abwechslungsreicher deutschsprachiger Punkrock, der es nicht verlernt hat, mit der Faust auf den Tisch zu hauen, textlich angenehm klischeefrei zwischen Politik, Zwischenmenschlichem und bejahender Lebensfreude verortet. Wesentlich vielseitiger und experimentierfreudiger als auf den Vorgängern liefern AUF BEWÄHRUNG dennoch vor allem packende, mitreißende Punkrock-Hymnen ab, wie man sie in solcher Klasse lange nicht mehr „von der Basis“ vernommen hat. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn es mit dieser Band jetzt nicht spürbar bergauf geht."
[Plastic Bomb Fanzine]

"Mit ihrer 2014 ins Rennen geschickten EP (Zurück auf Start) haben AUF BEWÄHRUNG sowas wie einen kleinen musikalischen Kurswechsel vollzogen und präsentieren sich seitdem textlich weitaus gereifter und handwerklich breit gefächerter. Das was sich damit angedeutet hat, wurde nochmals verfeinert und ausgebaut und wird somit konsequent fortgeführt.
10 neue Songs + Intro, die die Ketten der früheren Deutschpunkphase der Band längst gesprengt haben und mittlerweile im rockigen, manchmal auch poppigen Punkrock mit deutschen Texten einzuordnen sind. Die Themenpalette ist wieder recht breit und in ihr findet sich wieder, was die Generation der Musiker bewegt. Liebe, Enttäuschung, Zukunftsängste, die aktuelle politische Lage – das alles fließt mit ein und es wird versucht, die jeweiligen Gefühlslagen durch die Musik zu unterstreichen. Will heißen, dass es da wo es emotionaler wird, auch mal ruhiger und getragener zur Sache geht und heißere Eisen dementsprechend mit etwas mehr Härte vorgetragen werden. Ganz frei von Plakativität können sich AUF BEWÄHRUNG aber doch nicht machen. Z.B. wenn sie bei „Es macht mir Angst“ ein von Herzen kommendes und natürlich wichtiges „Eure Deutschland kotzt mich an“ zur Lage der Nation aus den Kehlen lassen.
Auf melodische Parts wird stets geachtet und die Sologitarre setzt diesbezüglich auch starke Akzente. Immer wieder bestätigen Spielerein und Ausflüge, dass auch in kleinere Details viel Zeit, Liebe und Kraft investiert wurde. Die Platte klingt somit ausgereift und erwachsen, hat allerdings nichts, wie im Promoschreiben vergleichsweise erwähnt, mit PASCOW, KOTZREIZ oder den BROILERS zu tun. Deren Schuhe, so signalisieren mir meine Ohren, sind ganz andere. Man könnte vielleicht ein paar amerikanische Alternative-Bands aufführen und sich diese mit deutschen Texten vorstellen, aber ich würde die Platte dann doch lieber mit nichts vergleichen wollen und ihr deshalb, auch wenn sie sicherlich ihre Inspirationsquellen hat, eine große Portion an Eigenständigkeit einräumen. Erhältlich als CD, LP, Tape und als digitaler Download. Bestes Lied der Platte: „Einfach wach“."
[Uglypunk Fanzine ; Link]

"„Euer Deutschland macht mir Angst / Euer Deutschland kotzt mich an“, heißt es im Song „Es macht mir Angst“ von AUF BEWÄHRUNG, einer Band aus Leipzig in Sachsen. Kein anderes Bundesland ist momentan derart in den Medien vertreten: PEGIDA-Demonstrationen, brennende Flüchtlingsheime, gestoppte Busse, in denen sich Geflüchtete befinden, eine Liste ließe sich endlos fortsetzen. Gerade dort, wo die Stimme des rechten Mobs so laut ist, kommen AUF BEWÄHRUNG her und schreien deutlich lauter: „Refugees Welcome!“ Zwei Wörter, die nicht nur die Rückseite des liebevoll gestalteten Booklets einnehmen, sondern auch auf dem Album Programm sind und zeigen, dass in Sachsen noch andere Leute leben. In bester Punkrock-Manier kotzt man sich hier über die aktuelle Situation in Deutschland aus. Doch auch AUF BEWÄHRUNG wissen, dass selbst über den dunkelsten Wolken die Sonne scheint. Dieses Album zelebriert auch das Leben, die Freundschaft und die Liebe. Dabei wirken die Texte, angereichert mit Zitaten von Bukowski und Referenzen an THE GASLICHT ANTHEM, nie platt oder zu klischeehaft. Unterlegt mit treibenden Riffs erinnern AUF BEWÄHRUNG an die neuere Welle von Deutschpunk-Bands wie KOTZREIZ oder ROGERS. Eine schöne Platte mit melodischen Punkrock-Songs mit dem einen oder anderen Ohrwurm sorgen."
[Fuze Magazin Nr. 57 ; Link]

"Seit Wochen höre ich nun schon das Album „Nachtschatten“ von Auf Bewährung rauf und runter. Bis zum Video des Songs „Stadt der Sünde“ war mir die Band völlig unbekannt. Nun sind sie für mich die Entdeckung dieses Frühjahrs. Was für ein geiles Punkalbum. Was für Hymnen. Was für ein Spaß!
Textlich geht es in den zehn Songs um Liebe und Freundschaft, Toleranz und Respekt, um die aktuelle politische Lage und persönliche Enttäuschungen – thematisch also durchaus erwartbar. Und doch präsentieren sich die Tracks auf „Nachtschatten“erfreulich abwechslungsreich. Und genau so tiefgründig, melodisch stark und rotzig agressiv, wie ich es liebe. Ob anklagend und angriffslustig wie in „Es macht mir Angst“ und „Die Hölle“ oder etwas zurückhaltender wie im wunderbaren „Für den Moment“. Auf Bewährung treffen textlich und musikalisch erstaunlich oft ins Schwarze.
„Kein Grau“ ist die Absage an Kompromisse, „Einfach wach“ DIE Hymne an das Hier und Jetzt und die Zeit mit seiner/m Liebsten – Im krassen Gegensatz dazu steht der Song „Bittersüß“, die wortgewaltige Trauerbewältigung und Rückschau auf eine bereits gescheiterte Beziehung. Das schöne: Selbst die Songs mit dem Thema Liebe kommen mit ordentlich Power daher und sind straightforward auf die zwölf und driften zu keiner Zeit in schnulzige Trällersongs ab.
Lückenfüller sucht man auf diesem Album vergebens. Ausnahmslos jeder Song hat seine Daseinsberechtigung – mal abgesehen vielleicht vom zweiminütigen Intro. Aber das soll an dieser Stelle keine Rolle spielen. Viel wichtiger ist, dass man sich in der Mehrheit der Lieder emotional wiederfindet und vieles Nachempfinden kann. Trotz aller Widrigkeiten, Kampfansagen und Frustrationen lässt das Album auch genügend Raum für die positiven Dinge des Lebens, wie Solidarität und Freundschaft. Ich freu mich jetzt schon wie Bolle auf das nächste Konzert, wo ich Arm in Arm mit meinen besten Kumpels vor der Bühne stehe, das Bier in die Höhe halte, und wir gemeinsam aus voller Kehle gröhlen: „Und so tanzen wir, in feuchten Kellern, dunklen Clubs – Als ob’s kein Morgen gäb, für den Moment geht es uns gut!“
Wer also traurig darüber ist, dass Die Toten Hosen, Die Ärzte und meinetwegen auch Bands wie die Broilers nicht mehr die Wucht früherer Tage haben, dem sei das aktuelle Auf Bewährung Album wirklich wärmstens ans Herz gelegt. Scharfzüngige Texte eingebettet in grandiose Punkrockmelodien – Was will man bitte mehr?!
[Dasmusslauter Fanzine ; Link]

"Wer das Vorgängeralbum „Schnauze voll“ kennt, wird sofort hören, dass sich Auf Bewährung auf „Nachtschatten“ soundtechnisch in eine etwas andere Richtung entwickelt haben. Die von mir im Ox #103 erwähnte Spielfreude ist, sagen wir, etwas gewichen. Dafür konzentriert man sich nun mehr darauf, die Stimmung der Texte auf musikalischer Weise zu untermalen. So gibt es neben eingängigen Titeln („Für den Moment“, „Bittersüß“) auch härtere („Erstmal für immer“) oder rockigere Nummern („Das Wunder“). Inhaltlich stehen nicht nur politische Themen wie die Anti-Wilkommenskultur einiger Luftpumpen oder das Flüchtlingsthema allgemein im Mittelpunkt, sondern es geht auch um Freundschaften, Party, das Leben und alles, was noch zum Alltag dazugehört. Auf Bewährung sind reifer geworden. Dennoch weiß die zweite Hälfte des Albums mehr zu überzeugen, da hier der Spieltrieb wieder etwas aufflackerte. Diesen sollte man sich trotz allen Erwachsenwerdens auch nicht nehmen lassen."
[OX Fanzine Nr. 125]

“I first heard of Auf Bewährung (No Probation) earlier this year when it was announced as support to Night Birds in Frankfurt, a show I am due to attend. Internet searches resulted in me finding a gritty anti-fascist punk rock band which sounded pretty good, especially its cover of “Bonzo Goes to Bitburg.” I then get hold of the band’s new album Nachtschatten (Nightshade), and discovered that Auf Bewährung had clearly taken a couple of steps forward towards a more mature sound without losing any of its edge. The evolution is one which I definitely approve of, as the songs have better structures and have more longevity than anything else I’d heard from the group. I can’t comment on the lyrics, as my German is non-existent, but it does seem that the group has kept the leftist ideals previously espoused when checking out its social media presence. My inability to understand the lyrics hasn’t detracted from my enjoyment of this record one iota and I’m now excited at the prospect of seeing the band where I’ll be singing along as best as I phonetically can.”
[Razorcake Fanzine USA]

„Der erste Eindruck ist: erstaunlich poppiger Punk. Auf Bewährung arbeiten dabei auf „Nachtschatten“ nahezu das gesamte Gefühlsspektrum ihrer Generation ab. Sowas kann sehr platt geraten, doch es kommt bei den Jungs sehr ehrlich und authentisch rüber.
Der vielseitige Punkrock verhindert die Eintönigkeit. Die aktuelle Kultur des Fremdenhasses wird mit „Euer Deutschland macht mir Angst – Euer Deutschland kotzt mich an!“ beantwortet und den Melodiebogen von „Bittersüß“ wird man so schnell nicht los.
Zwar vermisse ich den „Auf-die-Fresse-Punk“ vom Vorgängeralbum „Schnauze voll!“, doch trotz poppiger Elemente wird live auch mit dieser Platte bestimmt ganz gut Druck erzeugt. Zu sehen sind die Leipziger am 25.06. im Gängeviertel.“
[Der Übersteiger Nr. 124]

„Die „Nachtschatten“ ist wirklich vielseitig und experimentierfreudig geraten. Gemessen am bisherigen Output der inzwischen in Leipzig beheimateten Kapelle kann die Platte ohne Übertreibung als eine Art Quantensprung bezeichnet werden. Der eher durchschnittliche bis gutartige Deutschpunk von Auf Bewährung scheint für immer der Vergangenheit anzugehören. Die Jungs wirken inzwischen eher wie Bands wie Feine Sahne Fischfilet, Pascow oder auch die mittleren Broilers, die musikalisch an und für sich auch alle total unterschiedlich sind, aber die Gemeinsamkeit haben, alle aus der Szene zu stammen und inzwischen auch allesamt einen sehr eigenen Sound gefunden zu haben.
Weshalb diese Vergleiche hier und an dieser Stelle auch zugegeben so eine Sache sind und einzeln betrachtet auch stärker hinken als ein besoffener Teufel in nem Minenfeld. Auf Bewährung klingen auf ihrer neuen Platte nämlich hauptsächlich nach Auf Bewährung. Ähnliches können heutzutage ja recht wenige Bands von sich behaupten. Punkrock mit deutschen Texten, der mittelfristig auch Menschen außerhalb der Szene begeistern könnte. Für wen dergleichen kein Ausschlusskriterium ist, bekommt hier eine äußerst abwechslungsreiche Platte für nahezu jede Stimmung geliefert. Thematisch decken die Jungs auch wirklich fast die gesamte Bandbreite des Lebens ab. Mein Tipp der Ausgabe!“
[Plastic Bomb Nr. 95]

"Die Band macht Deutschpunk, aber intelligenten, wobei es auch gemein ist, das als Kontrast zu formulieren. Intelligenter Deutschpunk also, musikalisch sogar richtig spannend, mitreißend, innovativ. Der Gesang ist aber bei jedem Song ziemlich ähnlich abgehalftert."
[Trust Fanzine Nr. 178]

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