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Reviews: Pleite - Im Gang vor die Hunde - Riesenrad 2
"Berlin ist in zweierlei Hinsicht ja ganz weit vorne dabei… erstens kennen sie sich dort durchaus mit dem guten alten Punkrock aus und zweitens ist man beim Thema Pleite eigentlich grundsätzlich ganz vorne dabei. Da es mir bei beiden Angelegenheiten ähnlich geht war dann schnell klar, dass ich mich dringend noch über das Album der gleichnamigen Combo aus der Hauptstadt hermachen musste. Mächtig schlecht gelaunt sind sie also Pleite und seit ein paar Wochen „Im Gang vor die Hunde“ – heißt das nicht eigentlich „beim Gang“, oder „auf dem Gang“… ach was weiß ich denn schon?!
Auf jeden Fall gibt es das im Spätsommer 2017 bereits als Tape erschienene Machwerk nun endlich auch auf Vinyl… incl. des Bonus-Songs „Oma“ – also darf hier bestimmt nochmal zugegriffen werden, sind die anderen Nummern doch direkt remastert worden… und schick aussehen tut die Scheibe sowieso auch noch! Schaut man sich Nummern wie „Mehr Haie“ und „Ralf“ an, dann erinnert mich das Ganze direkt an die guten alten Turbostaat… also die jungen, also die Anfänge… ihr wisst schon!
„Frau Naumann“ rechnet dann mit den ganzen bösen Fratzen ab, die das gemeinsame gesellschaftliche Leben in unserem Land mittlerweile so schwer macht und auch „Frieda“ steht dem in nichts nach – Pleite machen uns unmissverständlich klar, dass sie mächtig mächtig sauer sind und sich endlich mal ordentlich auskotzen müssen. Auf Dauer geht mir aber ein wenig auf den Sack, dass ich kontinuierlich angeschrien werde – also melodischen Emo-Punk findet man nicht wirklich auf „Im Gang vor die Hunde“! 😉
Versteht mich nicht falsch, in der heutigen Zeit hilft wahrscheinlich eh nicht mehr viel, als es den Dummbratzen direkt verbal vor den Latz zu knallen – daher hat hier jede Nummer auch seine Berechtigung, keine Frage. Aber wie gesagt, ich mache mir altersbedingt mittlerweile etwas mehr aus Melodien… da machste nix. In „Pölbitz“ wird dann ein wenig dem Hardcore gefrönt, was mich doch wieder positiv stimmt und auch „Deutschland du Täter“ hält mich – alleine wegen des Textes – fest in seinen bösartigen Klauen. Wer ein wenig Zeit mit „Fabian“ verbringen möchte, der hat hier die Chance dazu – aber nicht vergessen, der „Alltag“ ist halt hart... und holt einen immer wieder schneller ein als man denkt!
Was soll ich sagen, Fans von deutschsprachigem „auf die Fresse“ Punk haben hier ihre wahre Freude… fragt „Ralf“, „Frau Naumann“, „Frieda“, „Fabian“ und die „Oma“!"
[Handwritten Mag ; Link]

"Der neue heiße Scheiß aus Berlin. So steht es im Informationsblatt der Plattenfirma die diese Veröffentlichung auf den Markt gebracht hat. Das ist ganz schön hoch gestapelt. Der neue heiße Scheiß aus Niederndodeleben, wäre tiefer gestapelt, würde aber wahrscheinlich auch niemanden interessieren. Also lieber hoch stapeln. PLEITE haben im letzten Jahr schon eine Demo veröffentlicht und anschließend “Im Gang vor die Hunde“, ausschließlich als Tape. Exzentrisch, oder?
Twisted Chords haben der Band jetzt zu einer Vinyl-Veröffentlichung verholfen. Die Songs des Tapes wurden remastered und ein Bonus-Song beigepackt. Da das immer noch nicht für zwei Seiten einer Platte reichte, kamen alle Songs auf eine Seite. Die zweite Seite ist mit einem weißen Siebdruck versehen. Da schlägt also auch das Herz der Sammler höher. PLEITE unterstreichen damit ihren exzentrischen Anspruch. Tape-Veröffentlichung, einseitig bespielte Vinylscheibe...was kommt als nächstes? Vielleicht eine Shape-CD? Und was bietet PLEITE? PLEITE bietet mit “Im Gang vor die Hunde“ Punkrock. Rohen, ungebremsten, wilden Punkrock, voller Wut. Richtig angepisst sind sie. Richtig sauer.
Die Texte sind aufgrund der lauten, noisigen Gitarren relativ schwer zu verstehen. Nach ein paar Durchgängen hat man sich allerdings einigermaßen rein gehört. Zum Einordnen des Sounds würde ich sagen, Supernichts mit lauten Gitarren und aggressivem Gesang. Vielleicht erinnert die Band auch ein bisschen an Hammerhead. Dann fallen mir noch Love A ein, allerdings sind diese vom Gesang zu freundlich.
Textlich ist die Band sehr engagiert. Gerade Songs wie “Frau Naumann“ (zum Thema Flüchtlinge) oder “Deutschland du Täter“ (Deutschland ist nicht Opfer, sondern Täter! Lasst euch das gesagt sein ihr Fahnen schwenkenden Vollidioten) zeigen wie viel Wut die Band hat und wie viel an korrekter um nicht zu sagen richtiger Weltanschauung die Bandmitglieder haben. Das geht manchmal auch in Richtung der alten Punkrockbands wie Toxoplasma. Keine schlechte Referenz zu Mal sich in den letzten dreißig Jahren kaum was zum Guten gewandelt hat.
In Zeiten von wieder erstarkendem Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, Ausländerhass und neuer Spießigkeit ist PLEITE so was wie der Gegenentwurf dazu. Nächstes Mal, ein bisschen leisere Gitarren oder ein Textblatt und ich könnte noch mehr auf das Gesungene eingehen. Was zu Verstehen ist, weiß auf jeden Fall zu gefallen. PLEITE ist eine Entdeckung. Von wegen Punk ist tot!!"
[Ramtatta ; Link]

"Das Tape aus´m letzten Jahr nochmal auf Pladde. Mit Bonus Track, einseitig bespielbar und Siebdruck auf der anderen Seite. Joar, kannste schon so machen. PLEITE kommen aus Berlin und spielen ne´ ziemlich abgefuckte Variante von Deutschpunk mit überwiegend schlecht gelaunten (zu recht) und angepissten Lyrics. Gegen deutsches Spießbürgertum und all seine scheußlichsten Auswüchse, gegen Fremdenhass – oder von PLEITE zusammengefasst einen Nenner gebracht: „Gegen die Gesamtscheiße, früher wie heute!“ Die Songs klingen, als würden sie alles Angestaute direkt aus´m Fressbrett spucken. Nix mit Reimen oder so, den ganzen Hass geradewegs raus und fertig – nächstes Lied, selbes Spiel. Wer will nochmal, wer hat noch nicht. Vor lauter Rage bleibt ein wenig die musikalische Virtuosität auf der Strecke, aber wo gehobelt wird… na ja, wisst ihr ja selber. Aber Deutschpunk darf das! Eine Gesellschaft im Gang vor die Hunde – PLEITE haben ein paar Dramen um die deutschen Besorgten, Spießer und Tugendbeschwörer vertont. Mensch kennt es ja, aber es ist dennoch immer wieder so wahr und erschreckend."
[Uglypunk Fanzine ; Link]

"Ich wiederhole mich nur ungerne, deswegen verweise ich auf das Review aus der Nummer 134 zu dieser einseitig bespielten LP, die ursprünglich als Tape auf Phantom Records erschienen ist und nun von Twisted Chords für all die zugänglich gemacht wird, die bei „Kassettendeck“ kurz an einen zurückliegenden Sperrmüll oder an eine verzweifelte Wikipedia-Suche denken. Immerhin wurden meine Gebete nachträglich erhört, dass das Tape auch gleich als Platte hatte erscheinen können. Punk zwischen HAMMERHEAD (Köterpunk) und PISSE (Attitude), von denen hier aber keiner mitmischt, dafür aber jemand der hochgeschätzten DIKLOUD, was in meinen Augen ein ähnlich hohes Qualitätsmerkmal ist. Kennst du nicht? Dann kauf dir eine Brille! Schöne Aufmachung mit passendem Zerfallsartwork und einem sehr schönen Siebdruck auf der unbespielten Seite. Muss man!"
[OX Fanzine Nr. 138]

"Der Bandname ist klasse und passt zur Heimatstadt: Pleite kommen aus Berlin, nahmen 2017 ihr erstes Demo auf und publizierten 2018 die erste »echte« Platte. Ich holte mir die einseitig bespielte Vinyl-Langspielplatte bei Twisted Chords und hörte sie seitdem sehr häufig.
Für mich ist das Deutschpunk, auch wenn die Band diesen Begriff womöglich gar nicht so gern hört. Texte in deutscher Sprache werden rausgebrüllt, dazu kommt ein treibender Sound mit sägenden Gitarren – das rattert und knattert und ist richtig gut. Gelegentlich lodert mal eine Emo-Gitarre dazwischen, vor allem aber wird mit Wucht und Energie nach vorne gespielt.
Was die Band macht, klingt ziemlich kompakt. Zu den sarkastischen Texten, die man sich auch gern noch mal durchliest, kommt die Musik, die eingängig ist, aber nicht zu viel Melodie riskiert. Für mein Gehör machen die Musiker alles ziemlich richtig, die Stücke sind abwechslungsreich und lassen auch mal einen Tempowechsel zu.
Wer jetzt Vergleiche sucht, nehme einfach die eine oder andere aktuelle Band, meinetwegen die zu Recht populären Pascow, und ergänze hier noch einen dunkel brüllenden und einen heller schreienden Sänger – dann haben wir eine halbwegs brauchbare Beschreibung von Pleite. Oder man gehe halt auf Bandcamp und höre sich dort mal an, was die Band so liefert. Ich find's ziemlich klasse!"
[Enpunkt Blog ; Link]

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