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Interview mit dem Benzine-Fanzine, 2000...
Interview für die Nr. 3 des Benzine-Fanzines. Geführt im Januar 2000, veröffentlicht im Mai 2001. Benzine-Interviewer: Timo.

Erzähl uns zuerst ein wenig über die Entstehungsgeschichte des Labels und über die Bands, von denen Ihr bis jetzt veröffentlicht habt!

Entstanden ist TC Anfang 1996. Damals hatte ich einen Tapesampler veröffentlicht und spielte mit dem Gedanken das Tape evtl. auch als CD / LP zu veröffentlichen. Während dieser Überlegungen lernte ich den Stefan von Simuinasiwo kennen, der damals gerade auf der Suche nach einem neuen Label für seine Band war. Naja, und da ich Simuinasiwo schon kannte und mochte, ergab sich eine Zusammenarbeit. Ich gründete also TC, veröffentlichte kurz darauf (Mai 96) deren "Phase 4"-CD und war mitten drin in der Labelsache. Etwas später kam dann der erste Teil der Samplerreihe "Twilight Zone", die es auch heute noch gibt. Inzwischen sind 3 Teile erschienen, der vierte ist in Planung.... Nach und nach entwickelte sich dann alles, neue Bands kamen auf‘s Label, weitere VÖ erschienen usw. Das alles genau aufzulisten würde hier etwas zu weit führen, denke ich... Anfangs wollte ich eigentlich auch "nur" ein Label machen, der Mailorder kam erst später dazu. Booking und Konzerte ergaben sich auch erst mit der Zeit....

Ihr scheint bei den Bands, die Ihr veröffentlicht, viel Wert auf hochwertige, politische Texte zu legen. Gibt es bei Euch auch Bands, die eher Fun-Texte haben?
Wieso?/ Wieso nicht?


Prinzipiell lege ich/wir schon recht viel Wert auf die Texte. Das heißt aber nicht, daß wir Bands ausschließlich nach den Texten aussuchen o.ä. Wir haben auch Bands mit "Fun-Texten" (z.B. Proka Una) veröffentlicht und sind auch alle keine bierernsten Heinis die sich erstmal auf die Lyrics stürzen. Die Mischung aus Texten und Musik muß einfach stimmen, außerdem müssen wir mit den Leuten auskommen. Es gibt einfach viel zu viele Bands mit intelligenten Texten die sich dann beim persönlichen Gespräch als ziemliche Idioten rausstellen....

Gibt es einen typischen TWISTED CHORDS-Sound? Wenn ja, wie klingt er?

Einen typischen Twisted Chords-Sound gibt es ganz sicher nicht. Zum einen haben wir alle einen recht breitgefächerten Musikgeschmack und zum anderen finde ich es total daneben sich nur auf "einen Sound" zu stürzen. Ich habe keine Probleme damit neben einer Crustcore-Band was von einer Ska-Band zu veröffentlichen. Finde diese "Breite" auch recht wichtig, da sich viel zu viele Labels auf einen bestimmten Sound beschränken und sich in eine Schublade/Ecke drängen lassen. Einen typischen Sound gibt es also nicht, allerdings musikalische Vorlieben für Punk, Hardcore, Ska, Crust und Artverwandtes... Gegen Schubladendenken.

Ich find es heutzutage sehr wichtig, dass in den Subkulturen Antirassismus und Internationalismus ausgedehnt propagiert wird. Gerade vor dem Hintergrund, dass es einen Trend zum Unpolitischen, auch in der HC/PUNK-Szene zu geben scheint. Kannst Du dem zustimmen? Wenn ja, wie erklärst Du dir diesen Trend? Und wie könnte man ihm, deiner Meinung nach, am wirksamsten entgegenwirken?

Hm, diesen "Unpolitisch"-Trend (wobei ich den nicht auf Punk/HC oder andere Subkulturen beschränken würde, sondern eher gesamtgesellschaftlich sehe....) gibt es nun schon eine ganze Weile und ich habe natürlich auch kein Patentrezept dagegen anzugehen. Eine wirkliche Erklärung dafür habe ich auch nicht, denke auch, daß dieser "Trend" immer auch regional verschieden ist. D.h. in Städten in denen die Punk/HC-Szene stark in politische Strukturen (besetzte Häuser, AZ‘s usw.) eingebunden ist, dürfte es wahrscheinliche lange nicht so heftig sein wie in anderen.... Dagegen angehen läßt sich immer noch am Besten mit den bekannten Mitteln. Eindeutige Aussagen/Texte, korrekte Konzertorte, Bands usw., Vernetzung untereinander/mit anderen Städten, entsprechendes Verhalten/Leben usw. Ich bin mit dieser Antwort selbst nicht so glücklich, nur habe ich eben auch keine Lösungen an der Hand (und die wird wahrscheinlich auch kaum jemand anderes haben...). Für mich war und ist Punk/HC jedenfalls immer auch in einem politischen Kontext zu sehen und daran wird sich auch so schnell nichts ändern.

Gibt es bei Eurem Label eine bestimmte Strategie zur politischen Arbeit? (Veranstaltungen, Zusammenarbeit mit bestimmten Gruppen, Medienarbeit)

Bestimmte Strategien nicht. Wir versuchen natürlich ein möglichst "breites" Publikum anzusprechen, d.h. vorallem auch Leute die auf Konzerte u.ä. kommen, sich sonst aber nicht mit politischem beschäftigen. Zusammenarbeit mit anderen Gruppen finde ich superwichtig, vor allem wäre da der VEB Laut & Lästig aus Mannheim zu nennen. Thematisch geht s meist eben in die Antifa-Richtung, alles andere bleibt meist leider etwas auf der Strecke. Außerdem liegt die Priorität bei uns eigentlich schon recht klar auf musikalischem, was politische Aktionen aber keinesfalls ausschließen soll...

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