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Interview mit dem Plastic Bomb-Fanzine, Frühjahr 2005...
Interview mit dem Plastic Bomb-Fanzine, welches in der Nummer 50 (Frühjahr 2005) erschien. Von Micha Will.

Normalerweise stossen die meisten Punx in recht jungen Tagen zum Punkrock, schauen sich interessiert um und konsumieren ein paar Jahre als Plattenkäufer und Konzertgänger. Viele geben sich mit der Konsumentenrolle zufrieden. Andere verspüren Jahre später, nachdem der Reiz des neuen Zaubers ein wenig verflogen ist, den Drang selbst aktiv zu werden. Tobi aus Karlsruhe entdeckte bereits im Alter von 13 bis 14 Jahren die Welt des Punkrocks für sich. Während andere irgendwann beginnen in Bands zu spielen, startet er bereits im zarten Alter von 17 Jahren damit ein Label zu gründen. TWISTED CHORDS entstand. Zu einem verdammt frühen Zeitpunkt, wie ich finde. Viele gründen mit 17 Jahren oder sogar vorher Bands und proben ein bisschen besoffen rum, aber nur wenige trauen sich zu ein Plattenlabel samt dahinter steckender Organisation zu managen. Aus TWISTED CHORDS wurde wenig später sogar noch ein Mailorder. Beides, Label und Mailorder, existieren bis heute und tragen erheblich zur lebendigen Punkszene bei. Auf TWISTED CHORDS erschienen nach anfänglich eher mässig spannenden Veröffentlichungen im Laufe der Jahre Platten von so hochkarätigen Bands wie LA FRACTION, INNER CONFLICT, YA BASTA, MILLIONS OF DEAD COPS, WASTED, ACROSS THE BORDER und vielen anderen.
Da Tobi Anfang Januar sowieso für ein paar Tage in Köln weilte, fragte ich ihn ob er nicht Lust hätte mich zum Zweck eines Interviews in Duisburg zu besuchen. Ist ja nur ein Katzensprung, kein Problem.
Ich halte Tobi für einen selbstbewussten Menschen, einen unerschütterlichen Idealisten, der weiss was er will und wie er das erreichen kann. Dabei ist er mehr Einzelkämpfer als Teamplayer. Er zählt zu den Menschen, für die Punk, Politik und persönliche Freundschaften untrennbar zusammen gehören. Sich gegenseitig zu helfen, sich solidarisch erklären mit anderen sympathischen Menschen, die mit ihren Idealen dem Mainstream trotzen und für die gute Sache kämpfen – all das ist ein wohltuender Gegenpol zum kalten Egoismus, der herzlosen Skrupellosigkeit und der konformen Stromlinienförmigkeit der Massen. Inhalte bedeuten viel, ebenso wie die Fähigkeit und der Wille sich selbst sowie die eigene Umwelt kritisch zu reflektieren. Der „Do-it-yourself“-Attitüde wird bei TWISTED CHORDS eine grosse Bedeutung zuteil. Und ich hoffe, dass Tobi der Szene noch lange erhalten bleibt.

Erzähl doch bitte mal wie alt du bist und wann bzw. wie du zum ersten Mal mit Punk in Berührung gekommen bist.

Ich bin 26. Mit Punk in Berührung gekommen bin ich mit 13 oder 14. Ganz klassisch über die TOTEN HOSEN, ÄRZTE und was bei WOM so ganz vorne stand. Das ging dann so ein bisschen weiter in diese Deutschpunkecke mit Bands wie SLIME und NORMAHL ganz am Anfang. Die Klassiker halt. Irgendwann war mein Interesse geweckt für alles was dahinter stand. Fanzines, Labels und so weiter. Dann war bei mir sicher auch die „Steffi“ (Anm.: ehemals selbstverwaltetes, unabhängiges, linkes Zentrum) in Karlsruhe ganz wichtig, weil da immer wahnsinnig viele Konzerte stattfanden. Zum einen spielten da viele Bands, die wichtig waren. Zum anderen war das ein schönes Zusammenspiel zwischen einer Lebenseinstellung, die dahintersteht und dem, was auf der Bühne passiert. Die „Steffi“ hat mich in den ersten Jahren auf jeden Fall ziemlich geprägt und war vor allem auch schon da, als ich und ein paar andere Leute da zusammen reingerutscht sind.

Als Einstieg ist es also schon ganz gut, wenn ein paar Punkbands oder punkähnliche Bands auf grösseren Plattenfirmen sind...

Ja klar. Das war auch einfach die Zeit, 1992-94, wo vieles zusammenpasste. Wo gerade die „Schweineherbst“ von SLIME rauskam, die für mich total wichtig war. Dann kam auch ziemlich schnell ...BUT ALIVE, was eher in die Richtung „intelligenter deutschsprachiger Punkrock“ ging.

Und was war mit Deutschpunk-Standards wie den „Schlachtrufe BRD“-Samplern?

Diese ganze „Schlachtrufe BRD“-Sache ging immer ein bisschen an mir vorbei. Ich hatte zwar ein oder zwei Schlachtrufe-Sampler. Aber so richtig dolle fand ich die nie.

Obwohl du damals eigentlich noch relativ jung warst, hast du schon sehr früh angefangen selbst aktiv zu werden...

...ja, mit 17...

Das ist doch eigentlich auch eher ungewöhnlich. Normalerweise schnuppert man erst mal ein paar Jahre als Konsument in dieses Punkding rein, bevor man dann eventuell selbst die Initiative ergreift.

In meine Labelarbeit bin ich seinerzeit auch eher etwas ungewollt reingerutscht. Ich hatte schon Bock was selbst zu machen, wollte nicht nur auf Konzerte gehen, sondern mich auch selbst einbringen. Da in Karlsruhe schon sehr viele Konzerte stattfanden und es in dieser Richtung schon eine Menge aktiver Leute gab, schied dieser Weg aus. Dann fängt man halt an Tapesampler zusammenzustellen, man kopiert zuerst 5 Stück für Freunde, dann werden 10 draus, später kommt noch ein Cover dazu und so weiter. Nach 3 Tapesampler wird das dann auch langweilig und es entsteht das Bedürfnis etwas Grösseres zu machen. Aber so einen richtigen Plan wie bei anderen Leuten, die sich dann erst mal ihren Marketingplan machen und sich mit ´ner Bank unterhalten, den gabs nicht.

Aber das trifft doch nur auf die wenigsten Leute zu, oder? Die meisten Labels und Vertriebe beginnen doch ganz klein mit Bands auf ihrem direkten Umfeld.

Ein Teil mit Sicherheit. Ich hab aber schon den Eindruck, dass sich das zur Zeit etwas dreht und viele Leute, die in letzter Zeit neu gestartet sind, bewusster starten und den Hintergedanken besitzen irgendwann davon leben zu können. Im Moment ist es so, dass dieser „Markt“ ziemlich überlaufen ist. Das ist eine Tendenz, die, glaub ich, jeder feststellt, der zur Zeit irgendwas macht. Durch Sachen wie Hartz IV kommt so eine Art Druck auf viele Leute zu, die sich jahrelang mit Sozialhilfe durchgeschlängelt haben. Die werden in die Richtung gedrängt, dass sie irgendwas machen müssen. Schau dir an wie viele Labels zuletzt als „Ich AG“ entstanden sind... Das sind eine ganze Menge. Da machst du das Ganze vielleicht immer noch aus einem gewissen Idealismus heraus, aber du hast bei so einer „Ich AG“ schon den Anspruch davon leben zu können und damit Geld zu verdienen.

Man bekommt ja, wenn ich da einigermassen richtig informiert bin, ein Jahr lang staatliche Zuschüsse und muss sein Label und seinen Plattenladen in dieser Zeit so gut aufbauen und organisieren, dass es sich anschliessend finanziell von selbst trägt. Und das ist in den meisten Beispielen einfach nicht der Fall.

Die Phase, wo sich das häuft, wird erst noch kommen. Im Moment entstehen die erst mal alle. Und ich bin gespannt wie viele davon wirklich überleben. Es ist auf jeden Fall eine Professionalisierung zu beobachten. Wenn du mit dem Gedanken an die Sache rangehst, dass du damit Geld verdienen willst oder musst, dann ist das was anderes als bei mir. Ich bin da einfach reingerutscht ohne wirklich eine Ahnung davon zu haben. Ich kannte auch niemanden gross ausserhalb von Karlsruhe, hatte keine Ahnung was Vertriebe sind und so was.

Das war auch noch eine andere Zeit. Heutzutage hast du kaum noch die Chance etwas langsam zu erlernen, du kannst dir nicht zu Beginn die üblichen Flops leisten, sondern musst sofort von 0 auf 100 alles können.

Die Chance ist zur Zeit auch viel grösser, dass du dir irgendwelche Flops erlaubst. Es war mit Sicherheit in den 90ern noch so, dass die Leute noch mehr Platten gekauft haben. Und zum anderen war der „Markt“ damals nicht so riesig überlaufen wie heute. Insofern haben die Leute früher auch eher mal einer etwas unbekannteren Band eine Chance gegeben, haben sich davon eine Platte gekauft oder deren Konzert besucht. Heute hast du dieses völlige Überangebot...

...wo sich selbst Sachen nicht mehr verkaufen, die richtig gut sind.

... genau. Sachen, die es wirklich wert wären gekauft zu werden, gehen einfach unter. Vielleicht auch weil das Label nicht die Riesenkohle hat um überall Anzeigen zu schalten und das Ding zu pushen. Da wird die Luft für einige Labels demnächst noch dünner. Und auch für die „Etablierten“ wird es schwieriger, weil sie ganz bewusst auswählen müssen was sie veröffentlichen.

Woher kam der Labelname TWISTED CHORDS?

Ganz unspektakulär. Ich krieg´s noch nicht mal mehr ganz zusammen. Das „Chords“ war schon irgendwie geklaut von FAT WRECK CORDS. Und das Twisted... keine Ahnung... Ich hab auch erst Monate später erfahren, dass die RUBBERMAIDS mal ´ne Platte hatten, die so hiess. Die hab ich zufällig auf dem Flohmarkt gefunden.

Und, hast du sie dir gekauft?

(lacht) Klar, war grottenschlecht.

Wieviele Leute arbeiten bzw. helfen bei TWISTED CHORDS?

Im Prinzip bin das nur ich. Aber es gibt schon ´ne Menge Leute, die mal helfen, die mal Pakete packen, graphische Arbeiten erledigen oder sich mal hinter den Verkaufsstand auf einem Konzert setzen. Aber TWISTED CHORDS an sich mache ich schon alleine. Ich würde mir auch ungerne irgendwo reinreden lassen und bin nicht derjenige, der was mit anderen zusammen machen könnte.

Kein Freund der Demokratie...

(lacht) In dem Fall nicht. Da gibt´s bei mir wenig Diskussionsbereitschaft.

Die wenigsten kleinen und grösseren Punkvertriebe wollen dir normalerweise deine Platten abkaufen. Die meisten wollen deine Platten gegen ihre eigenen tauschen. Muss man aus diesem Grund zwangsläufig irgendwann einen Mailorder gründen, weil man sonst seine eigenen Sachen nicht los kriegen würde?

Bei mir war das so. Mein Mailorder entstand genau aus dem Grund, weil relativ viele Leute tauschen wollten. Das wurde dann so viel, dass man das auf Konzerten allein gar nicht mehr alles verkaufen konnte. Inzwischen hat sich das ein Stückweit normalisiert, weil ich nicht mehr sooo extrem viel tausche und versuche da genauer auszuwählen was ich tausche. Am Anfang war der Mailorder aber halt Mittel zum Zweck, weil man einfach zu viele Tauschplatten rumstehen hatte.

Fällt es dir schwer „nein“ zu sagen, also einen Tausch abzulehnen?

Früher schon, inzwischen nicht mehr. Wenn ich mir sicher bin, dass ich gewisse Sachen nicht verkauft kriege, dann nehme ich die auch nicht. Das würde keinen Sinn machen.

Nennst du den Leuten dann die Gründe dafür, warum du deren Platten nicht nimmst?

Ja, klar.

Wird das dann meistens verstanden? Oder sind auch mal welche sauer?

Es kommt immer drauf an wieweit die Leute das aus ihrer eigenen Erfahrung nachvollziehen können. Es gibt sicher auch welche, die sauer oder angepisst reagieren. Aber ich hab auch nicht die Motivation es allen recht zu machen. Ich kann schon damit leben, wenn sich jemand angepisst fühlt. Du entwickelst einfach ein Gefühl dafür was du verkauft kriegst und was nicht. Nach ein paar Jahren kannst du das vorher ganz gut einschätzen.

Wann genau wurde das Label gegründet? Und wann kam der Mailorder dazu?

1996 begann das Label. Und der Mailorder kam 1 ½ oder 2 Jahre später hinzu.

Lebst du vom Label bzw. dem Mailorder?

Nein, ich hab da noch nie von gelebt und würde das auch gar nicht wirklich wollen. TWISTED CHORDS läuft nebenher, wenn du so willst als „Hobby“, und ich verdiene da auch nicht wirklich Geld mit.

Würde dich das zu sehr unter Druck setzen, wenn du davon leben müsstest?

Zum einen würde dich das unter Druck setzen, und zum anderen geht bestimmt auch ein Stückweit der Spass an der Sache verloren, wenn du finanziell davon abhängig bist. Das ist bestimmt auch nicht bei jedem so und auch eine Sache wie du damit umgehst. Aber so wie ich mich selbst einschätze und kenne, würde ich ziemlich schnell den Spass verlieren. Es ist sicher der Traum eines jeden, von dem leben zu können was einem Spass macht. Aber auf der Basis, auf der es sich im Moment bewegt, würde ich da nicht von leben wollen.

Auf welche Weise verdienst du deine Brötchen?

Ich arbeite nebenher im Krankenhaus, Teilzeit, 6 Stunden am Tag. Davon kann ich leben. Der Rest der Zeit kann dann fürs Label draufgehen.

Du bringst die Veröffentlichungen auf deinem Label auch ab und zu mal in Kooperation mit anderen kleineren Labels raus. Ist das eine Art günstig eine Platte zu machen, die man mag und trotzdem das Risiko zu minimieren?

Das gab´s schon lang nicht mehr. Das letzte Mal war das bei FREE RANGE TIMEBOMB, und früher mal bei der ersten INNER CONFLICT. LA FRACTION und SIN DIOS hab ich noch mit SKULD zusammen gemacht. LA FRACTION war eigentlich das Ding von Kleister (SKULD). Ich sollte die CD machen, er die LP. Dann gab es rechtliche Probleme. Die Franzosen wollten die CD-Rechte nicht abtreten, dann haben wir halt die LP zusammen gemacht. An SIN DIOS waren wir beide zeitgleich dran.

Wird dir das zu unübersichtlich, wenn viele Labels bei einer Platte ihre Finger im Spiel haben?

Von der klassischen Geschichte, wenn jedes Label 150-200 Platten nimmt, etwas Geld gibt und jeder dann versucht seine Scheiben loszukriegen, davon bin ich schon ein bisschen weg. Das ist eine Sache, die nicht wirklich funktioniert. Es gab viele Platten in letzter Zeit, die auf dieser Basis erschienen sind. Diese Platten haben sich oft auch gut verkauft. Aber nachdem die Startauflage ausverkauft war, hat sich niemand mehr dafür zuständig gefühlt die Platte nachzupressen. Die EL MARIACHI Platte fällt mir da als Beispiel ein. Die war gut, die Nachfrage war da, aber als die Erstauflage verkauft war, wurde die Platte nicht nachgepresst. Insofern würde ich das nur mit Leuten praktizieren, die ich gern mag und wo ich mir sicher bin, dass das auch funktioniert und sich beide Seiten darum kümmern. Ansonsten bin ich nicht wirklich gross in Sachen Teamwork.

Hast du eigentlich einen Grossvertrieb, der deine Veröffentlichungen in die Plattenläden, auch die der grösseren Ketten bringt?

Nein. Das käme auf die Konditionen an. Grundsätzlich ist es reizvoll die Möglichkeit zu haben, dass deine Platten in jedem Laden stehen. Ein bisschen Bauchweh würde ich aber bekommen wenn ich mir überlege was die Platten dann kosten würden. Also zu welchen Preisen die Sachen dann bei Media Markt oder Saturn stehen würden. Ich kann schon nachvollziehen, wie die Preise bei Grossvertrieben und in Plattenläden zustande kommen. Aber der Endverbraucher muss letztendlich doch sehr viel dafür bezahlen. Jetzt kann man natürlich sagen, dass jeder selbst Schuld ist, wenn er die Platten irgendwo überteuert kauft, weil es immer billigere Alternativen gibt. Ich hätte trotzdem irgendwie ein ungutes Gefühl. Aber grundsätzlich wäre das Thema Grossvertrieb schon interessant. Es käme halt nur auf die Konditionen an.

Du hast dich aber eigentlich noch nicht richtig darum gekümmert...

Ein- oder zweimal gab es da schon Gespräche, aber es ist nicht so, dass sich da gross was ergeben hätte. Aber das ist nichts worum ich mich zwingend kümmere. Es läuft ganz gut ohne im Moment. Der Verbreitungsgrad ist ganz gut, und die Platten sind auch zu vernünftigen Preisen zu bekommen.

Zu Beginn hast du doch etliche echte Ladenhüter rausgebracht. Swen meinte letztens, dass bei dir durchaus die Gefahr bestand, dass du so was wie ein legitimer Nachfolger von RED ROSETTEN RECORDS wirst. Ist das so was wie Lehrgeld, dass man beinahe zwangsläufig am Anfang zahlen muss?

Mit Sicherheit. Man entwickelt sich ja auch über all die Jahre. Du veränderst dich selbst, du veränderst deinen Geschmack, ganz klar. Am Anfang war mein Blickfeld beschränkt auf die Gegend aus der ich kam oder ganz konkret auf Karlsruhe. Dementsprechend waren die ersten Bands auf TWISTED CHORDS auch aus Karlsruhe. Man beginnt natürlich mit Sachen, die für dich irgendwie greifbar sind. Ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, dass es da irgendwo in Frankreich, Spanien, den Staaten Bands gibt, die ich machen will oder kann. Insofern ist meine eigene Entwicklung natürlich auch anhand des Labels sichtbar. Das da aus heutiger Sicht ein paar Veröffentlichungen bei waren, über die ich jetzt eher lache, ist ganz klar.

... von denen du wahrscheinlich noch heute ein paar Exemplare irgendwo im Keller stehen hast...

Nee, ich glaub die ersten Veröffentlichungen sind inzwischen alle weg. Davon hab ich natürlich auch einige verschenkt.

Gibt es Platten, deren Veröffentlichungen du im Nachhinein bereust?

Nein, sicher nicht. Denn für die damalige Zeit war jede Platte eigentlich okay und richtig. Wenn ich mir heute bestimmte Platten nicht mehr anhören mag oder mich frage, welcher Teufel mich wohl damals geritten hat, dann ist das alles aus der heutigen Perspektive so. In der damaligen Zeit war es aber sicher okay die Entscheidungen genauso zu fällen.

Inzwischen bringst du Veröffentlichungen auf konstant hohem Niveau heraus, was ja auch in einer PLASTIC BOMB Umfrage vor ein paar Jahren honoriert wurde, wenn ich mich da richtig erinnere. Wie kam es zu dieser doch recht deutlich sichtbaren Wandlung hin zu besseren und besser verkäuflichen Platten?

Eigentlich war das relativ unbewusst. Es gab nicht diesen einen entscheidenden Punkt, wo ich mir gesagt habe, dass es so nicht weitergeht und sich etwas ändern muss. Wie gesagt, das war eine persönliche Entwicklung, die dass Label dementsprechend auch mitmacht. Der erste Auslandskontakt war damals über JUGGLING JUGULARS aus Finnland. Das war dann so ein Punkt, ab dem die Platten auf einmal mehr Leute interessiert haben.

Hast du da vielleicht erkannt, dass es ja relativ einfach ist Kontakte zu Menschen aus Europa, aus der ganzen Welt zu bekommen und dementsprechend deren Platten zu veröffentlichen?

Mit Sicherheit. Man nimmt Sachen irgendwann viel globaler wahr als am Anfang. Ohne Auto und Internet, dass es früher noch nicht in der Form gab, bist du erst mal limitiert auf deine Stadt. Später globalisiert sich das alles und entsprechend nimmst du Sachen aus anderen Ländern wahr, für die du vorher gar keinen Blick hattest.

Nach welchen Kriterien suchst du die Bands für dein Label raus?

Zum einen müssen sie mir gefallen, zum anderen muss ich textlich darauf klar kommen und zum dritten muss ich mit den Leuten menschlich klar kommen. Das sind so die 3 Punkte, die auf jeden Fall Grundvoraussetzung sind. Wenn ich mit einer Band menschlich nicht klar komme, dann würde ich deren Platten mit Sicherheit nicht veröffentlichen.

Also du würdest Platten nicht nur der Musik wegen machen...

Nein. Neben der Musik, die natürlich sehr wichtig ist, gibt es auch einen gewissen Inhalt, der wichtig ist. Das heisst nicht, dass ich nur Platten machen würde, die superpolitisch sind. Aber so gewisse Dinge müssen einfach klar sein. Ich würde keine Platte ausschliesslich wegen der Texte machen. Aber das die Leute in den Bands sich Gedanken machen über das, was sie da tun, und das sie eine gewisse Aussenwirkung haben, dass sie in der Lage sind sich ein Stückweit selbst zu reflektieren, dass sollte schon auf jeden Fall mit drin sind. Die menschliche Basis muss auch stimmen, sonst ist der Ärger in 2-3 Jahren vorprogrammiert.

Du hast ja auch Hip Hop Platten rausgebracht. Das war dann wahrscheinlich auch nicht ausschliesslich wegen der Texte. Du hast schon ein weit gefächerten Musikgeschmack...

Das sind die beiden Platten von CHAOZE ONE, und die mag ich wirklich richtig gerne. Das kann ich mir musikalisch und textlich gut anhören. Und menschlich passt das auch. Das ist mir auch deshalb wichtig, weil es aus dem traditionellen Punkkontext ausschert. Ich würde mich nicht ausschliesslich auf das Punkrock-Ding festlegen. Mit Sicherheit ist das die Basis, wo ich herkomme, was mir wichtig ist. Aber sich nur in dieser kleinen Nische zu bewegen, ist mir ein bisschen zu wenig. Es war mir schon immer wichtig, da ein Stückweit rauszukommen. Sei es mit Skaplatten wie YA BASTA oder eben Hip Hop mit CHAOZE ONE. Ich würde also nicht sagen, dass ausschliesslich Punkrock auf TWISTED CHORDS rauskommt.

Du hast durch das Label viele Freundschafen geschlossen. Gab´s auch schon gegenteilige Erfahrungen? Leute, auf die du erst grosse Stücke gehalten hast und die dich später enttäuschten?

Klar, die gab´s auch, ohne da jetzt gross Namen zu nennen. Das sind Erfahrungen, die natürlich jeder macht.

Gibt es Beispiele, wo es nicht mehr geklappt hat und du beispielsweise die Platten dann nicht mehr nachgepresst hast?

Ein konkreter Fall waren SIN DIOS, wo es zum einen die menschliche Auseinandersetzung gab, zum anderen eben auch die politischen Differenzen. Deren letzte Platte ist dann in Deutschland nie erschienen.

Was lief dort genau ab?

Es ist schwierig das in ein paar Worten zu sagen. SIN DIOS hatten damals eine Platte aufgenommen, die ursprünglich in Deutschland auf SKULD erscheinen sollte. Als CD war sie schon vorher in Spanien erschienen. Darauf gibt es einen Text, der auf diesen Palästina – Israel Konflikt eingeht, und zwar in einer Art und Weise, die ich so einfach nicht gut finden kann. Verkürzt gesagt geht es darum, dass SIN DIOS nicht den Staat Israel kritisieren, was noch nachvollziehbar wäre, sondern die ganze Zeit von „den Juden“ sprechen. Der Refrain von dem Song lautet „Juden sind Kindermörder“. In der anschliessenden Diskussion stellte sich heraus, dass sie da völlig unreflektiert mit umgehen und sich selbst relativ wenig Gedanken machten. Politisch war das einfach nicht das, was ich unterschreiben und somit auch nicht rausbringen kann. Es gab dann eine Diskussion mit SIN DIOS, teilweise sogar mit Übersetzern wegen der Sprachbarrieren. Und da sind sie sehr schnell auf ein Level gegangen, welches in persönlichen Angriffen gegen Leute mündete, die sie zeitweise sehr gut kannten. Die auch die Touren mit ihnen gefahren sind und lange mit ihnen gearbeitet haben. Nicht nur gegenüber mir, sonder auch gegenüber Kleister oder Daniel von TOFU GUERILLA aus Bremen und ein paar anderen Leuten. Daher war die Platte zum einen inhaltlich nicht zu verantworten, zum anderen war es menschlich total daneben, was von ihrer Seite lief. Insofern lassen wir deren alte Veröffentlichungen auch auslaufen. Diese Entscheidung haben alle zusammen getroffen.

Auch wenn´s die vorhergehende Sache nur am Rande betrifft: Ist der Konflikt Israel gegen Palästina und Anti-Deutsche gegen Anti-Imps bei euch in Karlsruhe ein grosses Thema?

Glücklicherweise nicht. Das ging an Karlsruhe mehr oder minder vorbei, was einfach daran liegt, dass die Anti-Deutschen-Ecke in Karlsruhe nie richtig entstanden ist. Ganz heftige Auseinandersetzung gab´s in dieser Hinsicht in Freiburg, auch in der KTS, was aber von uns schon wieder ein ganzes Stück weg war. Ansonsten ging das am Süden glaub ich eher glimpflich vorbei.

Wie ist deine Meinung zu diesem ganzen Konflikt?

Das ist ein riesiger Themenkomplex, das kann man nicht so einfach sagen. Erstmal fehlt mir ein bisschen der geschichtliche Hintergrund, was nicht heissen soll, dass ich mich nicht damit beschäftigt habe. Die Geschichte der letzten 50-60 Jahre, die dahintersteckt, ist so komplex, dass man sie nicht in 3 verkürzten Parolen darstellen kann. Zum anderen weiss ich auch gar nicht welchen Sinn es machen soll sich hierzulande ganz klar dazu zu positionieren. Es ist ganz klar, dass es in den 80ern Fehler in der Linken gab und dass Sachen schief gelaufen sind, die man sicher antisemitisch nennen kann. Wenn in der Hafenstrasse an der Wand stand „Boykottiert Israel“, dann ist das sicher fragwürdig aus heutiger Sicht. Aber eine klare Positionierung kann ich dir nicht geben. Ich gehöre mit Sicherheit nicht zu einem der beiden Lager. Ich stehe irgendwo dazwischen. Es ist ganz klar, dass es Antisemitismus als Problem gibt, und dass das etwas ist, das man bekämpfen muss. Das kannst du aber mit Sicherheit nicht tun, indem du mit Israel- oder USA-Flaggen durch die Gegend rennst und meinst, dass das in irgendeiner Form fortschrittlich ist. Es haben einfach beide Seiten wenig mit dem zu tun, was ich unter fortschrittlicher Politik verstehen würde. Das Thema wird hier viel zu pauschal ausgetragen. Wenn man mitkriegt was zum Beispiel in Berlin abgeht mit irgendwelchen Prügelorgien untereinander... Das ist ein Konflikt, der wird nicht hier entschieden. Und den braucht ihr schon gar nicht in eurer Szenekneipe um die Ecke zu entscheiden, denn das interessiert einfach keinen. Es wird dem Thema... na, nicht zuviel Beachtung beigemessen. Aber es wird viel zu viel pauschalisiert, auf beiden Seiten. Ich muss mich mit keiner der beiden Seiten solidarisieren. Ich kann mich nur mit den Menschen auf beiden Seiten solidarisieren, die irgendwie für Frieden stehen.

Ich denke auch, dass zum Beispiel Landesflaggen auf Demos gar nichts zu suchen haben, weil man sich nie hinter ein Land oder dessen Regierung stellen kann...

Genau. Sowas ich auch totaler Blödsinn. Dass ist so ein Extremauswuchs dessen, was hier in den letzten Jahren passiert ist und mit welcher Heftigkeit diese Debatte geführt wurde. Den Leuten geht es zum Teil gar nicht darum welche Intention dahintersteckt, sondern es geht manchmal auch nur um die Provokation, wenn man mit einer dieser Flaggen rumrennt. Das ist so eine Kindergartenprovokation. Das ist alles so was von aus dem Ruder gelaufen. Das ist nicht mehr auszuhalten.

Bist du persönlich auch in politische Aktivitäten involviert? Oder bleibt dafür durch die Label- und Mailorderarbeit gar keine Zeit mehr?

Es bleibt nicht wirklich die Zeit dazu. Und ich bin auch nicht so der Organisationsmensch. Ich bin mit Sicherheit in irgendeiner Form aktiv, also dass ich mich irgendworan beteilige, auf Demos gehe, mich einbringe, auch mal ein Plakat für die Leute mache. Aber es ist nicht so, dass ich in den Strukturen drinhänge. Dafür würde mir die Zeit fehlen.

Jetzt zu was anderem: Ich hab auf deiner Homepage was von einer Twisted Chords Collection gelesen. Sag mal was zum Thema "music.communication.action"...

Es gab so eine Werbekampagne mit einem Motiv, das ich zusammen mit Timo in Hamburg entworfen habe und auch ziemlich grossartig fand. Das haben dann ein paar Leute gesehen, die das auch schön fanden und auch was davon haben wollten. Daraufhin haben wir ein paar T-Shirts und Pullis gedruckt. Das ist aber nichts Grossartiges. Das Ganze steht unter dem Motto „Music.communication.action“, und zu jedem Begriff gab es ein Bild, welches den Begriff mehr oder weniger verbildlichen sollte. Es ist aber nicht so, dass es eine wirkliche Klamotten-Collection geben soll.

Also keine bedruckten Unterhosen...

(lacht) Nee, keine Unterhosen.

Du gehörst ja nicht gerade zur Iro- und Nietenpunk-Fraktion. Was hältst du von Bands wie CASUALTIES, DEFIANCE, UNSEEN etc.? Kannst du damit was anfangen?

Das ist total okay. Ich mag das schon, wenn Leute sich so kleiden und diesen Punk-Style mitmachen. Nur für mich selbst war das nie so zwingend. „Punk ist im Kopf und nicht in Nieten auf der Lederjacke“, hat Jello Biafra mal gesagt. Klar, ich hab mir früher auch mal die Haare gefärbt. Und die Hosen waren auch mal zerrissener. Aber so richtig wichtig war mir dieses Style-Ding dabei nie. Aber wenn das andere für sich so handhaben, ist doch super.

Inhalt statt Optik...

Ja, aber das muss jeder für sich selbst wissen, ob er so rumlaufen möchte oder nicht. Letztlich ist die Optik nicht das Allesentscheidende. Wenn jemand beides zusammen unter den Hut kriegt, um so besser. Wenn da jemand mit Iro und Lederjacke um die Ecke kommt, dann find ich das schon prima.

Denkst du, dass illegales Downloaden für Mailorder eher schädlich ist, weil ihnen dadurch Geld flöten geht? Oder ist es den Mailordern eher zuträglich, da die Käufer sich erst mal eine Band im Netz anhören und sich anschliessend die Platten zulegen?

Ich bin so ein bisschen zweigespalten. Die Tatsache, dass sich jeder zu jeder Zeit alles an Musik aus dem Netz ziehen kann, ist mit Sicherheit die Perfektionierung des D.I.Y.-Gedankens. Alles ist irgendwie frei. Jeder kann alles problemlos kriegen, einen Rechner mal vorausgesetzt. Auf der anderen Seite ist das inzwischen aber so, dass hinter Punk so eine gewisse Industrie steht, ob man das jetzt wahr haben will oder nicht. Da leben Leute von, da hängen ganze Existenzen von ab, und da beginnt es auch so ein zweischneidiges Schwert zu werden. Zum einen sind diese MP3s schon ein prima Ding, dass man als Konsument erst mal die Chance hat sich die Sachen anzuhören, bevor du sie blindlings kaufst. Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass so was korrekten Mailordern und Labels auch schaden kann. Ob das der Musikindustrie schadet, ist mir erst mal egal. Und wenn SONY 35% Umsatzeinbruch hat, dann ist es mir auch relativ egal. Wenn das aber Leute trifft, die das aus einem gewissen Idealismus heraus machen, dann wird das natürlich bitter. Letztlich gibt´s dafür einfach keine Patentlösung. Das Optimum wäre so eine Art mündiger Konsument, der sich überlegt wo die Sachen rauskommen, ob er die Band, das Label, den Vertrieb unterstützen möchte oder nicht. Dann können sie sich die ganzen SONY-Veröffentlichungen aus dem Netz ziehen, das ist ´ne super Sache, und dann können sie sich überlegen, ob sie sich nicht lieber die Single einer kleinen Band stattdessen kaufen.

Da gehst du natürlich vom Gutem im Menschen aus...

Das wäre eben der mündige Konsument. So funktioniert das natürlich auch nicht, das ist mir schon klar. Das liegt an den Leuten.

Lädst du dir Sachen runter?

Selten. Ich bin nicht so der Fan von Musik vom Rechner, das mag ich nicht wirklich. Ich muss ein Cover dazu haben, ein Booklet und möchte mir die Sache ankucken können. Deshalb kaufe ich mir eher die Platte als das ich mir Sachen runterlade.

Wie reagierst du wenn Veröffentlichungen von dir im Internet findest?

Ich nehm´s hin. Früher hab ich mal ab und zu gekuckt ob die Sachen bei emule komplett drin sind. Aber dagegen vorgehen würde ich nicht wie zum Beispiel andere Labels, die sich gleich einen Anwalt nehmen. Wie gesagt, downloaden ist bis zu einem bestimmten Punkt okay. Es ist aber auch klar, dass eine Band und ein Label gewisse Kosten haben. Studio und Pressung kosten viel Geld. Wenn das irgendwann nicht mehr reinkommt, weil sich die Sachen nur noch übers Internet verbreiten, dann wird es keine/weniger Platten geben.

Denkst du das schadet deinem Mailorder?

Das kann ich so nicht einschätzen.

Ist das vielleicht dasselbe wie früher als die Leute sich auch Tapes gegenseitig überspielt haben?

Du hast dir früher halt Tapes aufgenommen, aber das ist schon etwas anderes. Dazu musstest du jemanden kennen, der die Originalplatte besitzt. Heute brauchst du das nicht mehr. Da kauft sich einer das Original und 5 Millionen ziehen es sich aus dem Netz. Das ist heute schon in einer immer globaleren Dimension.

Ist es bei dir so, dass du immer mehr über den Onlineshop verkaufst?

Zwangsläufig, denn ich mache seit 2 bis 2 ½ Jahren keine gedruckte Liste mehr. Zum einen sind der Aufwand und die Kosten viel zu hoch. Zum anderen hast du inzwischen online alle Möglichkeiten und kannst sogar tagesaktuell sein. Du kriegst was rein und bietest es sofort an. Und wenn es ausverkauft ist, dann nimmst du es aus dem Shop und musst es nicht noch Wochen oder Monate weiterverbreiten, wie das bei einer gedruckten Liste der Fall ist.

Wie machst du die Leute darauf aufmerksam, dass es deinen Onlineshop überhaupt gibt?

Du hast nach einer gewissen Zeit einfach einen Bekanntheitsgrad, der dir dabei hilft. Ausserdem gibt´s immer wieder Flyer, auf denen du auf den Shop hinweist. Das funktioniert relativ gut. Wie der einzelne Kunde da jetzt speziell draufkommt, ist natürlich nicht immer nachzuvollziehen.

Auf deinen Platten steht hinten drauf ja auch deine Homepage.

Genau. Oder jemand sucht bei Google. Die Möglichkeiten sind verschieden.

Kommen wir zum Werbeblock: Was stehen demnächst für Releases an?

Im Februar/März kommen 3 Sachen. Zum einen die neue Platte von GUERILLA als LP/CD. Das Zweite ist die CD von KOYAANISQATSI. Die LP-Version hat die Band schon in Eigenregie veröffentlicht. Ich mache jetzt die CD davon. Das Dritte ist die neue LP von YA BASTA, die in Frankreich schon als CD raus ist.

Die Standardfrage am Schluss: Welche 5 Platten hörst du zur Zeit am liebsten?

Über allem steht die neue JELLO BIAFRA (& MELVINS), das ist klar..., die neue KOYAANISQATSI..., eine uralte SNUFF-Scheibe, die SPITTING VICARS-Scheibe von Tom (Radio Blast)..., eure D.O.A. „live free or die“ LP/CD..., die neue WASTED..., die ENDSTAND..., die DUNKLE TAGE Discography..., I WALK THE LINE..., die Wiederveröffentlichung der ersten TOXOPLASMA LP und so was...

Danke für das nette Gespräch. Wer Interesse hat sich mal über TWISTED CHORDS zu erkundigen, der wirft am besten einen Blick ins Internet. Unter www.twisted-chords.de findet man eine komplette Discography (die sich leider schwer kopieren lässt, sonst hätte ich sie hier aufgeführt), kostenlose MP3s, das komplette Mailorderprogramm, News und Infos zu Bands & Platten, sowie Songtexte, Politisches und vieles mehr.
Micha.-

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